Premiere gelungen: Kinder- und Jugendwehr Gardelegen weilten ein Wochenende in Zichtau

Doppelter Spaß und ernsthaftes Üben

hb Zichtau. Aus siebzig Prozent Spaß, aber auch aus dreißig Prozent ernsthafter Vorbereitung auf ihren Einsatz als künftige Retter, bestand das Wochenende für den Nachwuchs der Gardelegener Feuerwehr.

Denn die Kinder- und Jugendwehr der Stadt erlebte ein ganz besonderes Wochenende mit gemeinsamen Spielen und Übungen.

Es war das erste Mal, dass den Kindern und Jugendlichen so etwas angeboten wurde. „Es geht darum, den Kindern etwas zu bieten, um sie bei der Stange zu halten“, erläuterte Alexander Junge, Vorsitzender des Fördervereins der Gardelegener Feuerwehr. Und das gelang den Betreuern offenbar prima. Schließlich war fast rund um die Uhr etwas los im Ferienpark Zichtau. Dort nämlich fand das Spaßwochenende statt.

Für die Jugendlichen dauerte es von Freitag bis Sonntag. Zwei Tage lang, nämlich von Sonnabend bis Sonntag, waren die Jüngsten mit dabei. Die freuten sich vor allem darüber, dass sie bei den „Spielen ohne Grenzen“ mal mit den Großen etwas gemeinsam machen konnten. Beim Tauziehen zum Beispiel zog der Nachwuchs wortwörtlich an einem Strang und die Erwachsenen dabei natürlich mit Leichtigkeit über die Linie – auch wenn die sich vielleicht nicht ganz so anstrengten.

Auch die Erwachsenen packten beim Tauziehen mit zu: Gegen den Nachwuchs hatten sie aber natürlich keine Chance.

Neben dem Spaß und der Teamarbeit ging es aber auch um das Training wichtiger Fähigkeiten, so beispielsweise um das Balancieren, genaues Zielen und das Koordinieren mehrerer Arbeitsschritte. Und auch mutig mussten die Teilnehmer sein. Immerhin standen gleich zwei Nachtwanderungen auf dem Programm. Gemütlich ging es schließlich beim abendlichen Grillen oder dem gemeinsamen Frühstück zu. Eiskalt überrascht wurde am Sonnabend zudem ein Erwachsener: André Papke wurde als neuer Betreuer der Gardeleger Kinderwehr begrüßt. Und zwar mit einem Eimer Wasser über den Kopf, was für viel Vergnügen allerseits sorgte.

Bei der Finanzierung der Veranstaltung hatte übrigens der Förderverein der Feuerwehr einen großen Anteil. Der, so Alexander Junge, könnte übrigens weiterhin neue Mitglieder und auch Sponsoren gut gebrauchen.

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