Christdemokraten fordern: Gardelegen soll Aufnahme in Prioritätenliste beantragen / Ausweichvariante Alte Letzlinger Landstraße

CDU-Fraktion plädiert für Radweg nach Letzlingen

sts Gardelegen / Letzlingen. Die Initiative sei von Thomas Genz ausgegangen. Das betont Jörg Gebur, der Vorsitzende der Gardelegener CDU-Stadtratsfraktion.

Fahrradfahren auf der vielbefahrenen Bundesstraße 71 zwischen Gardelegen und Letzlingen ist nicht wirklich zu empfehlen. Einen straßenbegleitenden Radweg gibt es dort nämlich nicht.

Genz ist Letzlinger – und zwischen Gardelegen und Letzlingen gibt es, anders als entlang weiter Teile der Bundesstraße 71 im Gardelegener Stadtgebiet, keinen straßenbegleitenden Radweg. Wer dort mit dem Drahtesel unterwegs ist, der begibt sich angesichts der vielen Lastwagen fast schon in Lebensgefahr. Als Ausweichstrecke für Radfahrer muss daher die elf Kilometer lange Verbindung über die Alte Letzlinger Landstraße herhalten. Doch die ist schlecht ausgebaut und mitunter ebenfalls viel befahren. „Wir plädieren für den Bau eines Radweges entlang der Alten Letzlinger Landstraße“, erklärt dazu Jörg Gebur. Es gebe dazu eine Prioritätenliste des Landes, auf der Projekte aus dem Gardelegener Stadtgebiet aber ganz weit hinten auftauchen. Das Land, so erläuterte Stadtratsmitglied Sandra Hietel in einem Pressegespräch, habe die Summe für den Radwegbau nun aber aufgestockt. So dass eine Beantragung durchaus sinnvoll sei.

Einen Radweg entlang der B 71 gibt es zwischen Gardelegen und Wiepke sowie entlang der B 188 ostwärts bis Hottendorf und westwärts – mit Ausnahme der Miester Ortsumgehung, wo es durch Wernitz und Mieste geht – bis Miesterhorst.

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