Noch kein Fördergeld für Straßenausbau bereitgestellt / Auch der Wasserverband muss erneuern

Am Burgwall: 2016 in der Planung

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Der Burgwall in Gardelegen ist nach heftigen Regenfällen regelmäßig überflutet. Das soll sich nach einer Sanierung ändern.Gebaut wird aber nicht vor 2017, weil es vorher kein Fördergeld gibt.

Gardelegen. Alle Jahre wieder... gibt es am Burgwall in Gardelegen, zwischen Arbeitsagentur und Gulliver-Spielplatz, die selben Bilder, wenn es mal heftiger geregnet hat: Die komplette Fahrbahn steht unter Wasser. für Autofahrer und Anlieger gibt es kaum ein Entrinnen.

Dieser Zustand soll bald der Vergangenheit angehören. Denn die Kopfsteinpflasterstraße soll saniert werden. „Wir haben das Thema auf dem Plan“, sagt dazu Gardelegens Bauamtsleiter Engelhard Behrends. Aber: Im nächsten Jahr werde defintiv nicht gebaut. „Für 2016 stehen erstmal die Planungen an“, erklärt Behrends. Denn für das kommende Jahr hat die Stadt zwar Fördergeld beantragt, es wird aber keinen Landeszuschuss für die etwa 200 Meter lange Verbindung geben. „Und ohne Förderung werden wir nicht bauen“, bekräftigt Behrends. Deshalb wird eine Modernisierung wohl frühestens 2017 kommen.

Dann würde sich auch der Gardelegener Wasserverband an dieser Maßnahme beteiligen. „Unser Ziel ist ein Gemeinschaftsprojekt“, sagt dazu der Technische Leiter des Verbandes, Frank Hellmann. Zwar sei eine Erneuerung der Leitungen nicht so drängend, dass dies unbedingt 2016 geschehen müsste, „aber wir müssen da irgendwann ran“, sagt er. Und so hofft Hellmann auf ein baldiges positives Signal von Seiten der Stadt.

Von Stefan Schmidt

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