Landtagswahl am 13. März wird vorbereitet / Mieste wählt in Grundschule, Wernitz im Kirchenvorraum

Es bleibt bei 37 Wahllokalen

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In 37 Wahllokalen – wie hier in der Bibliothek – wird am Sonntag, 13. März, gewählt. In jedem dieser Wahllokale wird es mindestens sechs Wahlhelfer geben.

Gardelegen. Vor ziemlich genau einem Jahr hat es die letzte Wahl im Gardelegener Stadtgebiet gegeben: Die für den städtischen Bürgermeister. Seitdem herrscht Ruhe an der Wahlurne – bis zum 13. März. Dann wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt.

Für diesen Wahlsonntag laufen die Vorbereitungen bereits jetzt, wie Stadtverwaltungs-Mitarbeiterin Heidi Wiechmann gegenüber der Altmark-Zeitung erklärt.

Dabei wird es so gut wie keine Veränderungen gegenüber vorherigen Wahlen geben. Soll heißen: Es bleibt bei 37 Wahllokalen, auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Anders als in der Kreisstadt Salzwedel, wo es voraussichtlich zwölf Wahllokale weniger als vorher geben wird, plant die Stadt Gardelegen keine Veränderungen. Bisher gilt: In jeder ehemaligen Gemeinde soll es mindestens ein Wahllokal geben, wenn sich denn genügend Wahlhelfer finden. Und das ist bisher überall der Fall gewesen.

Mit einer Ausnahme. Denn in Kassieck, einer ehemals selbstständigen Gemeinde, die aber seit mehr als fünf Jahren, nach der Zwangszuordnung zur Stadt, keinen Ortsbürgermeister und auch keinen Ortschaftsrat mehr hat, gibt es am 13. März kein Wahllokal. Gewählt wird stattdessen im drei Kilometer entfernten Nachbardorf Algenstedt.

Eine Veränderung wird es auch in Mieste geben. Dort wird künftig in der sanierten Grundschule gewählt. Und nicht mehr in der Krippe „Storchennest“. Denn dort „ist alles etwas eng“, weiß Heidi Wiechmann. Immerhin: Mieste ist der größte Wahlbezirk, dort sind die meisten Wahlberechtigten registriert. Entsprechend geräumig sollte auch das Wahllokal sein – was mit der sanierten Grundschule nun der Fall ist. In Mieste werden auch acht Wahlhelfer eingeteilt, weil es schlichtweg etwas mehr zu tun gibt als in den übrigen Wahlbezirken. Die anderen 36 Wahllokale werden mit jeweils sechs Wahlhelfern, darunter neben vielen Freiwilligen auch zahlreiche Mitarbeiter aus der Kernverwaltung und den nachgeordneten Einrichtungen wie Kitas, bestückt.

Ein Kuriosum gibt es noch in Wernitz, einem Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Mieste. Weil das dortige frühere Gemeindehaus mittlerweile verkauft ist und als Privatwohnung genutzt wird, steht die Wahlurne in der Wernitzer Kirche, genauer im Vorraum des Gotteshauses.

Die Wahlbenachrichtigungsscheine für die Landtagswahl am 13. März werden ab dem 7. Februar verschickt. Kurz danach besteht dann auch die Möglichkeit der Briefwahl. Die Briefwahlurne befindet sich dann im Haus II der Gardelegener Stadtverwaltung, Rudolf-Breitscheid-Straße 3, im Erdgeschoss.

Von Stefan Schmidt

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