Probleme mit Fluchtweg und Spielplatz-Erreichbarkeit nach Grundstücksverkauf

Berge: Kita-Zukunft ungewiss

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Die Küche in der Berger Kita „Wichtelstübchen“. Derzeit ist unklarer denn je, wie lange die Einrichtung noch existieren wird.

sts Estedt / Berge. 135 Kinder sollen nach dem Umbau und der Sanierung des Gebäudekomplexes der einstigen Grundschule in Estedt und der jetzigen Kita Platz in der neuen „zentralen Kindereinrichtung“ haben. Das sind deutlich mehr Plätze als bisher.

Warum das so ist, erläuterte Bürgermeisterin Mandy Zepig sowohl im städtischen Sozial- als auch tags darauf im Finanzausschuss.

Denn neben einem durchaus gewollten Puffer, damit die Einrichtung nicht zu 100 Prozent oder mehr (Zepig: „Wir haben aus den Fehlern der Vergangenheit, vor allem aus Mieste, gelernt“) ausgelastet ist, ist auch die Zukunft der Kita „Wichtelstübchen“ in Berge ungewisser denn je. Dort gebe es, weil das Nachbargrundstück verkauft ist, Probleme mit den Fluchtwegen und den Wegen zum Spielplatz. Ob es in Zukunft überhaupt eine Betriebserlaubnis für Berge geben werde, sei nicht gänzlich sicher, so Mandy Zepig.

Derzeit sind 33 Kitaplätze in Berge zugelassen – Bedarf gäbe es für 40. Zusammen mit den derzeit 85 Kita-Kindern in Estedt würde man derzeit auf weniger als 135 Plätze kommen. Genau so viele Kita-Plätze sind aber im neuen Kita-Zentrum in Estedt eingeplant. Die neue zentrale Kindereinrichtung in Estedt soll in zwei Jahren fertiggestellt sein.

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