Neue Ausstellung mit Bildern von Marie-Luise Pickhahn gestern eröffnet

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Hobbymalerin Marie-Luise Pickhahn vor dem Bild „Alte Pforte“, das sie in jüngster Zeit mit Acryl gemalt hat.

Gardelegen. Rupert Kaiser nannte sie gestern „Urgestein der Gardelegener Kunstszene, speziell der Malerei“, die er vor über 30 Jahren als Jungspund in der Kreisverwaltung kennenlernte und die ihm mit den Worten „sie malt wunderbar“ beschrieben wurde.

Und das Marie-Luise Pickhahn „eine Größe in unserer Stadt ist“, erklärte auch Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig gestern zur Vernissage mit Werken der ehemaligen Lehrerin im Galeriegeschoss des ehemaligen Museums am Rathausplatz. „Frau Pickhahn war nicht nur für Generationen von Schülern eine Institution, sondern auch als Künstlerin für die Stadt.“

Und der Beweis dafür zeigte sich auch gleich vor Ort. Denn die Ausstellungseröffnung, die vom Violinenspiel der elfjährigen Cathandra Märtens aus Gardelegen und der zehnjährigen Maria Dossin aus Salzwedel – Schülerinnen der Kreismusikschule – umrahmt wurde, war sehr gut besucht. Das und die lobenden Worte berührten und freuten Marie-Luise Pickhahn sichtlich, die zu den einzelnen Bildern nicht viel sagen wollte: „Das Beste ist, man schaut sie sich an.“ Viel wichtiger war ihr, all denen zu danken, die ihr in der Vorbereitung der Ausstellung hilfreich zur Seite gestanden haben. Dennoch erläuterte sie kurz, dass sie auf keine Stilrichtung festgelegt sei, sondern in den vergangenen Jahren alles ausprobiert habe – Zeichnungen, Aquarell, Öl und Lavierung. In letzter Zeit auch Acryl, das sie lange abgelehnt habe, weil die Farben so fest seien, erzählt die Hobbymalerin – auf diese Bezeichnung legt sie großen Wert. Doch inzwischen habe sie gemerkt, dass man auch Acryl ganz zart auftragen könne. Ein schönes Beispiel dafür ist ihr Bild „Alte Pforte“.

Ab heute sind die Bilder von Marie-Luise Pickhahn bis zum 5. November im Galeriegeschoss der Alten Apotheke zu folgenden Öffnungszeiten zu sehen: montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 16 Uhr, dienstags von 10 bis 17 Uhr und freitags von 10 und 13 Uhr. Samstags und sonntags bleiben die Ausstellungsräume geschlossen.

Von Elke Weisbach

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