Jugendliche holen sich Gesamtsieg beim Kreisfeuerwehrverbandslager in Helmstedt

Jävenitzer Jugendwehr: Alles mitgemacht und gewonnen

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Nach einer Woche Zeltlager waren zwar alle ganz schön erschöpft, aber in Jävenitz wurde noch einmal zusammen gegrillt und sich über die Pokale gefreut.

koe Jävenitz. 30 Mannschaften haben am Kreisfeuerwehrverbandslager im niedersächsischen Helmstedt teilgenommen – gewonnen hat eine Mannschaft aus Sachsen-Anhalt, nämlich die Jävenitzer Jugendfeuerwehr.

Eine ganze Woche waren Josefin Richen, Emilia Ackermann, Paul Piel, Sarah Piel, Sara Hankewitz, Milena Weiss, Laura Holz, Kim Köthke, Paul Schlonsak, Jonas Müller und Lukas Löbel gemeinsam mit ihren Betreuern Sven Kozisnik (Ortswehrleiter und Jugendwart Jävenitz) sowie Verbandsjugendwart Alexander Mattheis in Helmstedt, auf Einladung ihrer Partnerwehr Lehre. Ermöglicht haben die Teilnahme außerdem Marco Gerling von der Firma „VitaAmare“, der 1000 Euro spendete, die Stadt, die ebenfalls finanziell unterstützte sowie die Eltern der teilnehmenden Jugendlichen, die auch einen Anteil der Kosten übernahmen.

Beim Kreisfeuewehrverbandslager mussten die Jävenitzer verschiedene Aufgaben lösen.

Gelohnt hat es sich, denn „unglaublich schön“ war die Zeltlagerwoche, so Sven Kozisnik, der in der Woche auch seinen 33. Geburtstag feierte und einen ganzen Tag mit Krönchen auf dem Kopf als Prinzessin Kozisnik herumlief: „Ich mache jeden Spaß mit!“ Richtig erfolgreich und anstrengend war die Woche auch, denn sie war voll gepackt mit Spielen und Aufgaben, von denen man sich welche raussuchen konnte. Zum Beispiel eine Stadtrallye, Bogenschießen, Kletterturm, Soccer-Five-Turnier, Erste Hilfe, Tag der Hilfsorganisationen, Beachvolleyball oder auch „Wetten dass...“. Die Jävenitzer waren hochmotiviert und absolvierten sie alle – als einzige aller 30 Mannschaften. Dabei gab es auch so schon viel zu tun, zum Beispiel den Küchendienst. Einmal wurde dieser den Jävenitzer Jugendlichen aber abgenommen, denn der Küchendienst war Einsatz einer Wette, bei der die Jävenitzer innerhalb einer Minute das Wort Schlauch mit einem Schlauch legen mussten. Die andere Mannschaft legte auch, allerdings das Wort „Slauch“. Ein anderes Mal wettete Sven Kozisnik, dass es dem Helmstedter Jugendwart in 15 Minuten nicht gelingen würde, aus den Kindern eine Deutschlandfahne – passend zur EM – zu stellen. Es gelang aber und Kozisnik sah sich gezwungen, das Geschirr aller Kinder und damit über 400 Teller, Becher und Besteck zu spülen. Er bekam von seinem Team aber Hilfe.

Durch ihren unermüdlichen Kampfgeist holten sich die Jävenitzer den Gesamtsieg. 2019 wollen die Jugendlichen wieder zum Zeltlager.

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