2015 gabs vier Zwillingsgeburten / Marie und Oskar waren die beliebtesten Vornamen

Acht von 334 Babys im Doppelpack

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170 Jungen und 164 Mädchen erblickten im vergangenem Jahr im Gardelegener Krankenhaus des Altmark-Klinikum das Licht der Welt. Das sind 334 Kinder insgesamt.

Gardelegen. 334 Kinder wurden im vergangenem Jahr im Gardelegener Krankenhaus des Altmark-Klinikums geboren. Das sind sieben Sprösslinge mehr als 2014. Darunter gab es auch vier Zwillingsgeburten.

Am 9. Januar und am 19. Januar 2015 erblickten jeweils zwei Geschwister-Mädchen, am 15. Juni ein Pärchen und am 29. November nochmals zwei Mädchen das Licht der Welt. Und die Geschlechterverteilung fiel insgesamt, wie die beiden Gardelegener Standesbeamtinnen Petra Wendel und Anke Gabriel aufgelistet haben, mit 170 Geburten zugunsten der Jungen aus. Mädchen kamen 164 zur Welt. Allerdings mussten sie im Gegenzug dazu 346 Sterbefälle im vergangenen Jahr beurkunden.

Die meisten Kinder an einem Tag, nämlich fünf, wurden am 25. Februar geboren. Mit jeweils vier Geburten folgen der 30. Januar, der 23. Mai, der 11. Juni, der 6. August und der 30. September.

Der geburtenstärkste Monat war der Mai, in dem 41 Mädchen und Jungen das Licht der Welt erblickten. Es folgen der September mit 33, der Januar und August mit jeweils 29, der März und Dezember mit je 28, der Februar und November mit je 27, der April und der Juli mit jeweils 25 , der Oktober mit 22 und der Juni mit 20 Geburten.

Eine ganz wichtige Überlegung der Eltern in der Schwangerschaft ist, welchen Namen der Sprössling erhalten soll. Und dabei wurden im vergangenen Jahr die Namenskarten im Gardelegener Stadtgebiet neu gemischt. Denn beliebtester Vorname bei den Mädchen war 2015 Marie, der elfmal vergeben wurde. 2014 war dies nur zweimal der Fall. Bei den Jungen war Oskar der Favorit, der im vergangenen Jahr doppelt so viel wie 2014, nämlich achtmal vergeben wurde. Das zeigt sich an der Auflistung der 30 beliebtesten Namen 2015.

Auch der zweitplatzierte Namen bei den Mädchen, Sophie, den Eltern im vergangenen Jahr achtmal für ihre neugeborene Tochter ausgesucht haben, machte einen Sprung nach vorn. 2014 war er nur dreimal vergeben worden. Nur der Name Emma wurde 2014 und 2015 jeweils gleich, nämlich sechsmal ausgesucht. Im vergangenen Jahr landete der Namen damit auf Platz drei. Jeweils fünfmal nannten Eltern 2015 ihre Prinzessin Mia, viermal Maria und Merle, dreimal Amelie, Elise, Emilia, Finja, Lara und Nele sowie zweimal Amelia, Annabell, Charlotte, Ella, Elsa, Emily, Frida, Frieda, Hannah, Ida, Julia, Karin, Louise, Mieke, Nora, Paula und Pauline.

Bei den Jungennamen rutschte der 2014-Sieger Elias gemeinsam mit Luca, der 2014 dreimal vergeben wurde, auf Platz zwei. Diese beiden Namen suchten Eltern für ihren Stammhalter im vergangenen Jahr jeweils fünfmal aus. Jeweils viermal nannten Mama und Papa ihren Sprössling Friedrich, Hannes, Max und Paul, je dreimal Christian, Felix, Finn, Jannes, Jonas, Leon, Mats, Theo und Wilhelm sowie jeweils zweimal Alexander, Andreas, Charlie, Emil, Franz, Fritz, Helmut, Jannik, Jason, Jenke, Johann, Kilian, Leo und Lukas.

Auch auffallend seltene Namen wurden im vergangenen wieder vergeben. So stellte das Standesamt bei den Mädchen Geburtsurkunden auf die Namen Skyla, Feline, Ava, Aviva, Virginie, Cady, Johalina, Juna und Paige sowie bei den Jungen auf Eliano, Floki, Kalle und Lio aus. Im Gegensatz dazu blieben auch alte Namen im Trend, und zwar bei den Mädchen Frieda, Lotte, Rosalie, Bernhardine, Elli und Rosemarie sowie bei den Jungen Kurt, Kuno, Friedrich, Karl, Johann, Hermann und August.

Die meisten Eltern, und zwar 207, gaben ihren Kindern 2015 nur einen Vornamen. 111 entschieden sich für zwei und neun für drei Vornamen für ihre Sprösslinge.

Von Elke Weisbach

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