Zwei Bewerber für die Ausrichtung des Gardelegener Hansefestes im nächsten Jahr

Für 2017: Kopke kriegt Konkurrenz

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Ob Hansefest-Organisator Alexander Kopke auch 2017 mit Bürgermeisterin Mandy Zepig das Fest per Fassanstich eröffnen wird, entscheidet der Sozialausschuss. Es gibt einen weiteren Bewerber.

Gardelegen. Alexander Kopke, seit vielen Jahren Organisator des Gardelegener Hansefestes, bekommt für die Ausrichtung des dreitägigen Stadtfestes im nächsten Jahr Konkurrenz.

Die Ausschreibung hat ergeben, dass es neben dem Mann aus Magdeburg einen zweiten Bewerber gibt, der sich um die Durchführung der Veranstaltung bewirbt. Dieser neue Bewerber wird sich im nächsten städtischen Sozialausschuss mit seinem Konzept vorstellen.

Alexander Kopke selbst wird dann nicht dabei sein. „Wir hatten die Sozialausschuss-Mitglieder im Vorfeld der Sitzung gefragt, ob auch seine Anwesenheit erwünscht ist und er sich nochmals vorstellen soll“, erklärt dazu Gardelegens Bürgermeisterin Mandy Zepig. Doch das hätten die Kommunalpolitiker als nicht nötig erachtet: Wie Kopke das Hansefest organisiert, ist den meisten Abgeordneten seit vielen Jahren bekannt. „Außerdem hatte jeder am vergangenen Wochenende die Möglichkeit“, so Mandy Zepig, „sich beim Hansefest umzusehen und zu schauen, was es dort alles gibt.“

Dass es neben Kopke nur einen weiteren Bewerber für das 2017-er Hansefest gibt, mag auch an den Auschreibungsbedingungen gelegen haben. Denn die Stadt vergibt das Fest zwar, zahlt aber nichts dazu. Darüber hinaus gibt es weitere Vorgaben: Ort und Zeitpunkt des Festes – Altstadt und das erste August-Wochenende – sind ebenso fest- gezurrt wie die Bedingung, auch hiesige Händler, Vereine und Geschäftsleute in das Hansefest mit einzubinden. Und auch dass Eintritt genommen wird, gibt die Stadt als Bedingung vor.

Der Sozialausschuss ist es dann auch, der die Vergabe des Hansefestes für das Jahr 2017 beschließen wird. Der Ausschuss tagt am Dienstag, 17. August, ab 19 Uhr im Haus II, Raum Rieseberg

Von Stefan Schmidt

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