Drei tolle Tage mit Tanz, Frühschoppen und viel Programm zum Dorffest / Nächstes Jahr gibt es zum 70-jährigen Bestehen einen größeren Rahmen

KSG trifft den Nerv der großen und kleinen Berkauer

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Die Kinder hatten bei „Laurenzia, liebe Laurenzia mein“ großen Spaß – den Müttern und Omas ging dieses sportliche Tanzlied mächtig in die Oberschenkel.

mb Berkau. Ein erfolgreiches Dorffest erlebten am Wochenende nicht nur Einwohner von Berkau, sondern auch viele Gäste aus Nah und Fern, die der Einladung der „Kulturellen Sportgemeinschaft“ (KSG) Berkau gefolgt waren.

Viele Einwohner aus Berkau, aber auch Gäste aus der Region waren zum Dorffest mit Frühschoppen gekommen.

Wenn dieses Fest in Berkau ansteht, dann stehen sowohl die Feuerwehr als auch der örtliche Sportverein in den Startlöchern, um bei der Organisation mitzuwirken. In den vergangenen zwei Jahren war es die Ortsfeuerwehr und in diesem und im kommenden Jahr wird es der Sportverein sein, erklärte Björn Staschat am Sonntag zum Frühschoppen am alten Fußballplatz in Berkau. Dass die Sportler zwei Jahr hintereinander zuständig sein werden, habe damit zu tun, dass der Verein 2017 sein 70-jähriges Bestehen feiert. Deshalb soll das Dorffest in einem etwas größeren Rahmen stattfinden.

Daniela Rothe hatte mit ihrem Mann Jürgen ein KSG-Torte gebacken. Björn Staschat freute sich über das Geschenk.

So gab es am Wochenende ein Dorffest in etwas kleinerer Form, „aber das war an den drei Tagen überhaupt nicht spürbar“, bilanziert Björn Staschat. „Am Freitag zum Vereinsabend waren im Festzelt gut 140 Mitglieder mit Partnern und hatten einen wunderschönen Abend“, resümiert er weiter. Der Abend war gespickt mit einem kleinen Kulturprogramm, das die Frauen der Step Aerobic sowie das Männerballett der Bismarker Lausbuden präsentierten.

In der Nacht zum Sonntag wurde mit vielen Gästen aus der Region und weit darüber hinaus ordentlich gerockt, bis es schon wieder hell am Himmel über Berkau wurde.

Stimmungskanone Norbert Ungar, Sänger der Bismarker Blasmusikanten, brachte die Gäste mit Live-Gesang in Schwung.

Der Sonntag stand ganz in der Tradition des Frühschoppens. So spielten die Blasmusikanten aus Bismark und Kalbe auf und Norbert Ungar, Tenor der Blasmusikanten, intonierte dazu einige Lieder wie „Auf der Vogelwiese“ nach der Melodie einer böhmischen Polka.

Zum Frühschoppen gab es eine deftige Schlachteplatte und zum Mittag wurde gegrillt. Wenig später kamen dann die Kuchen auf die Tische, die die Mütter der Kita-Kinder und Mitglieder des Fördervereins der Kita „Regenbogenland“ gebacken hatten. Wie Katrin Becker, Leiterin der Kita, sagte, soll vom Erlös des Kuchenverkaufs eine neue Rutsche angeschafft werden.

Konrad „Kotte“ Schulz und Heike Schulze sangen die „Laurenzia“ im Duett ins Mikofon mit.

die Kinder gab es Glücksrad, Hüpfburg sowie einen Tanz mit den Eltern zu dem Lied „Laurenzia, liebe Laurenzia mein“. Was den Kinder großen Spaß machte, ging einigen Müttern dann doch ziemlich in die Beinmuskeln.

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