Großer Bahnhof gestern bei der Freigabe der Ortsdurchfahrt in Meßdorf

Minister wünscht allzeit gute Fahrt auf der Landesstraße 13

+
Ortsbürgermeister Uwe Lenz (4.v.l.) gab gemeinsam mit Landrat Carsten Wulfänger, Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin Verena Schlüsselburg, Verkehrsminister Thomas Webel, Landtagspräsident Hardy Peter Güssau, Chris Schulenburg und weiteren Offiziellen die Meßdorfer Ortsdurchfahrt frei.

Meßdorf. Gestern ist die Ortsdurchfahrt der L 13 in Meßdorf feierlich für den Verkehr freigegeben worden.

Die Kinder der Späninger Kita „Altmark-Wichtel“ präsentierten zur Freigabe ein kleines Programm.

Zu diesem Anlass konnten Ortsbürgermeister Uwe Lenz und Einheitsgemeinde-Bürgermeisterin Verena Schlüsselburg Landesverkehrsminister Thomas Webel, Landrat Carsten Wulfänger und den Landtagspräsidenten Hardy Peter Güssau (alle CDU) in Meßdorf begrüßen.

Seit Beginn der Bauarbeiten im August 2015 wurden knapp 1,5 Millionen Euro in die umfangreiche Sanierung der Hauptstraße zwischen den Kreuzungen Schulstraße/Kirchsteig und Neue Straße/Schönebecker Straße (K1082) investiert. Daran hat sich das Land mit circa 800 000 Euro beteiligt. Von der Einheitsgemeinde kamen rund 570 000 Euro und vom Wasserverband Gardelegen 48 000 Euro.

Mit dem Geld wurde nicht nur die Fahrbahn auf einer Länge von 570 Metern saniert, sondern die Mittel flossen auch in einen neuen Regenwasserkanal für die Gehweg- und Fahrbahnentwässerung und die Anschlüsse der Dachentwässerung für die angrenzenden Grundstücke. Zusätzlich sind Bordanlagen und Gossen hergestellt und beidseitig ein Geh- und Radweg gebaut worden. Die Grundstückszufahrten wurden angepasst und zum Teil rekonstruiert. Abschließend wurden zwei neue Bushaltestellen und moderne LED-Straßenleuchten aufgestellt.

Minister Webel sagte in seinem Grußwort: „Ziel der Baumaßnahme war es, die Straße an das prognostizierte Verkehrsaufkommen anzupassen. Neben den großen Verkehrsachsen müssen wir auch das nachgeordnete Straßennetz in den nächsten Jahren zielgerichtet ausbauen, um den stetig steigenden Anforderungen gerecht zu werden.“ Der Minister bedankte sich bei den Planern und Bauarbeitern für die „hervorragende geleistete Arbeit“, aber auch bei den Anwohnern für ihre Geduld. Dann wünschte er allen allzeit gute Fahrt.

Im Anschluss an weitere Grußworte pflanzten die Beteiligten eine Winterlinde und gaben mit dem obligatorischen Scherenschnitt die Ortsdurchfahrt frei.

Von Niels Troelenberg

Kommentare