Solarpark mit 30 000 Modulen entsteht in Kläden / Investition von circa 7,5 Millionen Euro

Energie für mehr als 2000 Haushalte

Kläden. Zurzeit entsteht am Ortsrand von Kläden auf einer Fläche von circa elf Hektar ein neuer Solarpark. Dieser soll nach seiner Fertigstellung bis zu 7,5 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr CO2-freien Strom für mehr als 2000 Haushalte erzeugen.

Seit der vergangenen Woche werden fast täglich neue Materialien für den Solarpark angeliefert. Palettenweise stehen die 0,8 mal 1,2 Meter großen Solar-Module mittlerweile an dem Weg „Im Vienauschen Bogen“ und warten darauf, aufgebaut zu werden.

Am Mittwoch sollen die tatsächlichen Arbeiten mit dem Setzen der ersten Rammpfosten beginnen. Auf diesen werden dann die sogenannten Tische befestigt, die dann wiederum die Module tragen sollen. Es werden immer sechs Tische übereinander versetzt angebracht, sodass am Ende eine Höhe von circa 2,7 Meter erreicht wird. Wenn die Arbeiten wie geplant verlaufen, werden innerhalb von zwei bis drei Wochen über 30 000 Module ihren Platz ander Sonne finden.

Die bebaute Fläche, soll in etwa elf Hektar - also gut elf Fußballfelder - umfassen. Bei voller Auslastung kann sie bis zu 7,5 GWh pro Jahr CO2-freien Strom erzeugen, was Energie für mehr als 2000 Haushalten entspricht. Das Investitionsvolumen liegt bei ungefähr 7,5 Millionen Euro.

Betrieben wird der Solarpark von der Enerparc Gruppe aus Hamburg. Diese ist ein international erfolgreicher Spezialist in der gesamten Wertschöpfungskette von Solarkraftwerken im Megawatt-Segment. Das Unternehmen wurde Anfang 2009 gegründet und beschäftigt 70 internationale Mitarbeiter. Das Enerparc-Team gehört zu den Pionieren der Branche und ist sowohl Entwickler und Errichter, als auch Investor und Betreiber von solaren Großkraftwerken.

In den vergangenen fünf Jahren hat Enerparc Solarparks mit mehr als 1200 Megawatt (MW) in ganz Europa erfolgreich ans Netz bringen können und hat mittlerweile solare Kraftwerke mit über 750 MW Gesamtleistung im Eigenbestand.

Von Niels Troelenberg

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare