21. Steinfelder Bauernmarkt: 180 Aussteller locken am Sonnabend Tausende

„Das Leben muss im Dorf bleiben“

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Königinnen und Prinzessinnen aus Sachsen-Anhalt waren zum Bauernmarkt nach Steinfeld gekommen. Nicht alle schafften es pünktlich zum Auftakt, ein Stau sorgte für Verspätungen auf dem Weg in die Altmark.

Steinfeld. Sonniges Wetter herrschte, als am Sonnabend die Bürgermeisterin der Einheitsgemeinden Bismark, Verena Schlüsselburg, zusammen mit Landrat Carsten Wulfänger den nunmehr 21. Steinfelder Bauernmarkt auf der Feldsteintribüne auf dem Schützenplatz in Steinfeld eröffnete.

Nach dem großen Jubiläum des vergangenen Jahres knüpfte auch der diesjährige Bauermarkt an alte Traditionen an. 2015 kamen wiederum an die 180 Händler, Gewerbetreibende und Handwerker, um mit ihren Angeboten den Markt zu bereichern. Aber auch jene, die nach Steinfeld gekommen waren, um Handwerkskünste vergangener Jahrhunderte zu präsentieren, fanden reichlich Zuspruch. Schon weit vor dem eigentlichen Eröffnungstermin um 10 Uhr waren Besucher aus der ganzen Altmark und darüber hinaus auf dem weitläufigen Markt am Schützenplatz anzutreffen.

Kurz nach 10 Uhr war es dann soweit und Verena Schüsselburg begrüßte die gut 300 Gäste, die sich an der Feststeintribüne versammelt hatten. Kurz zuvor gaben die Jagdhornbläser aus Steinfeld ein symbolisches Signal zum Sammeln. Verena Schüsselburg erinnerte in ihrer Begrüßungsrede an das diesjährige Motto „Von Haus, Hof und Garten für Haus, Hof und Garten“. Dabei ist zu betonen, dass fast alle gezeigten Produkte aus dem ländlichen Raum stammen. Der Steinfelder Bauernmarkt war auch wieder Bestandteil des „Tag der Region“ mit dem Slogan „Das Leben muss im Dorf bleiben für die Stadt“. Im Rahmen der Eröffnung konnte man unter anderem die Schinnscher Frauen auf der Bühne sehen, Mike, das Maskottchen eines örtlichen Geldinstitutes, gleich mehrere Königinnen aus Sachsen-Anhalt – wie die Calbenser Bollenkönigin, die Nemitzer Heide-Königin, die Perlenprinzessin aus Arendsee, die Königin der Colbitz-Letzlinger Heide sowie die Bördebackkönigin und die Schuppenköniginnen aus Kläden. Nach der Eröffnung gaben auf der Feldsteintribüne die Genthiner Blasmusikanten den Ton an und im weiteren Verlauf des Bauernmarktes folgten die Tanzgruppe „Treue Husaren“, die Trachtengruppe Burg, die Big Band der Musikschule Salzwedel, Fidelius, Dudelsackspieler Jabs und die „Bismarker Line Dancer“ mit den „Sugar Girls“ im Programm. Und es gab noch zwei weiteren Bühnen, auf denen den ganzen Tag ein abwechslungsreiches Programm zu sehen war.

Auf dem weitläufigen Areal konnte der Besucher alles kaufen, wo nach ihm war oder das Herz schlug. Vom Kopf bis zu den Füßen konnte man sich Einkleiden, alles für Haus, Hof und Garten erwerben und für das leibliche Wohl war mit vielen Ständen von der Zuckerwatte bis zum Schwein am Spieß gedacht worden.

Zu den schönsten Momenten für die Kinder gehörte es nicht nur, in der Krangondel zu sitzen und gut 40 Meter in die Höhe zu fahren, auch die Clowns, das Quad-Fahren sowie die Kinderbelustigungen. Außerdem machte die Hüpfburg großen Spaß.

Bis in den späten Nachmittag gab es ein Kommen und Gehen auf dem 21. Steinfelder Bauernmarkt und vor allem das große Helferteam aus Vereinen der gesamten Region auf dem Markt oder dem völlig überfüllten Parkplatz links und rechts der Landstraßen zwischen Kläden und Schernikau. Neben dem großen Steinfelder Bauernmarkt gab es in diesem Markt noch wiederum kleine weitere Märkte wie zum Beispiel den zweiten Kinder-Bauernmarkt, einen Jungzüchterwettbewerb der Rinder-Allianz, Ponyreiten, eine Präsentation alter und neuer Landtechnik sowie einen Holzmarkt mit Kettensägearbeiten des Jugendwaldheimes aus Arendsee.

Von Maik Bock

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