Mirko Völkel will nicht mehr Bürgermeister Bismarks werden / Nur noch eine Bewerberin

Co-Trainer zieht Kandidatur zurück

Bismark. In der Einheitsgemeinde Stadt Bismark gibt es momentan nur noch eine Bewerberin um das Amt des Verwaltungschefs.

Der Sparkassenbetriebswirt und Co-Trainer beim Fußballklub TuS Schwarz-Weiß Bismark, Mirko Völkel, der noch vor knapp zwei Wochen Ambitionen auf den Bürgermeister-Posten geäußert hatte und als Kandidat zugelassen war, zog nun seine Kandidatur zurück. 

So bleibt die aktuelle Hauptamtsleiterin Annegret Schwarz (CDU) die einzige Kandidatin für das Amt. Die Frist für Bewerber endete bereits im September. „Ich werde aus persönlichen und familiären Gründen die Kandidatur zum hauptamtlichen Bürgermeister der Einheitsgemeinde Stadt Bismark mit sofortiger Wirkung zurückziehen“, teilt der parteilose Völkel mit.

Zu den Gründen gibt Völkel Konflikte zwischen seinen eigenen Vorstellungen und den Anforderungen des Bürgermeister-Amtes an. „Mir wurde in der Wahlarbeit der letzten Wochen mit vielen Gesprächen und Terminen bewusst, dass ich für meine Ideen und Visionen, eigene priorisierte Werte und meine innere Einstellung zum Beruf des Bürgermeisters derart verändern muss, dass ich sie nicht mit mir vereinbaren kann.“ Weitere Gründe für sein Vorgehen nennt Völkel nicht.

In der Einheitsgemeinde soll Ende dieses Monats der Stuhl des Gemeinde-Oberhauptes neu besetzt werden. Die Wahlen finden am Sonntag, 23. Oktober, statt. Bislang war Verena Schlüsselburg Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde.

„Ich bedanke mich bei den Bürgern der Einheitsgemeinde Stadt Bismark für ihre überwältigende Unterstützung, für das mir entgegengebrachte Vertrauen und die mir geschenkte kostbare Zeit“, so Völkel. Er wünsche Annegret Schwarz alles Gute.

Von Mike Höpfner

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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