Produkte, Technik und Musik locken tausende Besucher

22. Bauernmarkt in Steinfeld: Wo Veganes auf Traditionelles trifft

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Vor allem die alte Technik wie hier der Lanz Bulldog zog die Besucher magisch an.

Steinfeld. Die Altmark geht mit der Zeit, ist aber auch in ihren Traditionen verbunden. Neu war, dass auch vegane Produkte angeboten wurden. Aber deftiges Kesselgulasch durfte nicht fehlen. Rekordverdächtige 194 Stände präsentierten sich bei der 22. Auflage des Steinfelder Bauernmarktes.

Das nutzten die zahlreichen Besucher aus und bummelten bereits vor den Eröffnungsworten von Annegret Schwarz durch die Reihen.

Die Majestäten durften beim diesjährigen Bauernmarkt nicht fehlen: aus Kläden die Suppenköniginnen, aus Gommern die Gurkenkönigin sowie aus Arendsee die Perlenprinzessin (v.l.) gaben sich die Ehren in Steinfeld.

Schwarz hatte die Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde Stadt Bismark, Verena Schlüsselburg, in diesem Jahr vertreten, welche „herzliche Grüße“ an die Gäste ausrichten ließ. Schwarz war es dann auch, die die Besucher zum Bürgermeisterfrühstück einlud und zudem auf den kleinen Empfang der vertretenen Majestätinnen aufmerksam machte.

Auch Landrat Carsten Wulfänger begrüßte die rund 200 Gäste, die sich vor der Feldsteinbühne am Schützenplatz die Eröffnung ansahen. In Steinfeld habe seinen Worten nach am Wochenende alles gestimmt. Das Wetter sei besser, als jenes der Münchner Wiesn. Und auch das Bier sei beim Bauernmarkt bezahlbar. 

Volker Isler aus Nennhausen kochte Kesselgulasch.

Was durfte zu diesem Zeitpunkt zu Beginn des Marttages nicht fehlen? Die Jagdhornbläser spielten natürlich auch in diesem Jahr traditionell. Musik und gute Laune auf der Feldsteinbühne – dafür standen auch die Damen und Herren des „Sax’n Anhalt Orchesters“. Aber auch die „Sugar Girls“, die „Treuen Husaren“, die Genthiner Blasmusikanten und andere Künstler begeisterten das Publikum mit Tanz und Musik. Dirk Mertens aus Schinne moderierte.

In diesem Jahr auch wieder dabei waren die Kindertagesstätten aus Hohenwulsch, Kläden und Berkau. Sie hatten um 10 Uhr am Sonnabend den „Kleinen Bauernmarkt“ eröffnet. Die Erlöse aus den Verkäufen sollen komplett in die Kassen der drei Kindereinrichtungen fließen.

Der Hingucker: Feldschmied Frank Odebrecht aus Berlin.

Nicht nur Produkte der Landwirtschaft machen einen Bauernmarkt wie diesen aus. Auch technisch Interessierte kamen am Wochenende auf ihre Kosten. So konnte unter anderem ein Traktor der Marke Lanz Bulldog, ein ZT 300 und viele andere mehr bestaunt werden. Ein Publikumsmagnet war zudem die nachgebaute Feldschmiede der Preußischen Artillerie aus dem Jahr 1842. Klingend ließ Schmied Frank Odebrecht aus Berlin den Hammer zur Schau auf das auf dem Amboss ruhende Eisen nieder.

Von Maik Bock

22. Steinfelder Bauernmarkt

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