Waldmarkt: Lasso-Werfen und Kuhfelder Jagdhornbläser für Groß und Klein

Wilde Bullen in Rohrberg

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Kein wilder Bulle, sondern nur ein Pony, das gemächlich über das Gelände des Rohrberger Waldmarktes trottet. Neben den kleinen Pferdchen konnten die Kinder aber auch auf echten Bullen reiten.

Rohrberg. Spätestens seit dem dritten Rohrberger Waldmarkt, zeigte sich, dass sich das Event in der Region fest etabliert hat. Zahlreiche Gäste ließen sich auf dem Areal am kleinen Wäldchen unweit des Ortsrandes nicht nur von der Sonne verwöhnen.

Etliche Besucher genossen wieder einmal das Markttreiben in Rohrberg. Künftig soll das Event, das von Vereinen, Helfern und Senioren unterstützt wird, einmal pro Jahr stattfinden.

Groß und Klein genossen Bullenreiten, Lasso-Werfen, Squaredance, Hundesport-Vorführungen, Livemusik, die Kirchenführung, Bogenschießen, Ponyreiten, das Spieldorf mit der Hüpfburg und die Klänge der Kuhfelder Jagdhornbläser gleich zum Auftakt. Eine lustige Episode gab es für das Organisatoren-Team um Katrin Kehler und Martina Schulz am Rande des zweiten Rohrberger Waldmarktes in diesem Jahr: „Das Team vom Bullenreiten hatte fälschlicher Weise Rohrbeck statt Rohrberg ins Navigationsgerät eingetippt und landete statt in der Altmark bei Berlin. Doch gegen Mittag trudelten die Leute dann doch noch bei uns ein“, berichtet Katrin Kehler.

Während die eine Hälfte der Gäste im Kunsthandwerk stöberten, genoss die andere Kaffee und Kuchen. Das Waldmarkt-Team wird auch den Rohrberger Baby-Flohmarkt organisieren. „Der Waldmarkt soll aber nur einmal pro Jahr stattfinden. Dass er in diesem Jahr zwei Mal über die Bühne ging, war eher eine Ausnahme“, betonten Schulz und Kehler im AZ-Gespräch.

Von Kai Zuber

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