B 248: Kuhfelder Rat beschließt die Aufstellung zweier Schilder „Vorsicht Schulkinder“

Zu viele Raser in Püggen

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Der Kuhfelder Rat beschloss die Aufstellung zweier Warnschilder in Püggen, die in Fahrtrichtungen aufgestellt werden.

zu Püggen. Dass es im Kuhfelder Ortsteil Püggen zu viele Raser gibt, die sich nicht an die Tempolimits im Dorf an der Bundesstraße 248 halten, ist unbestritten. Dagegen will der Gemeinderat nun etwas unternehmen: Das Gremium beschloss die Aufstellung zweier Schilder „Vorsicht Schulkinder“.

Diese sollen in beiden Fahrtrichtungen aufgestellt werden. Drei Schilder standen insgesamt zur Auswahl: Das gelbe Warnschild mit den beiden Kindergesichtern erschien den Ratsmitgliedern das Beste zu sein. Hintergrund ist das hohe Gefahrenpotenzial an der Bundesstraße 248: Der Altmarkkreis lehnte zuvor die beantragte Querungshilfe in Püggen ab. Diese sollte zwischen Kirchenstraßen-Einmündung und Imbiss in der Püggener Ortsmitte eingerichtet werden. Doch die entsprechenden Stellen im Altmarkkreis sahen das offenbar ganz anders: Nach langer Bearbeitungs- und Prüfdauer hatte die Behörde mit Unterstützung der Landesstraßenbau-Stelle und der Polizei der Gemeinde Kuhfelde mitgeteilt, dass die durchgeführte Verkehrszählung nicht die entsprechenden Ergebnisse brachte, die für die Einrichtung der Querungshilfe nötig seien.

Binnen 24 Stunden wurden 4858 Fahrzeuge auf der B 248 gezählt. Fazit der Behörden: „Die Verkehrsstärke in der Ortsdurchfahrt Püggen liegt an der unteren Grenze der zu erwartenden Verkehrsstärke. Ihrem Antrag kann aus nachfolgenden Gründen nicht entsprochen werden“, hieß es in dem Schreiben.

Denn: In der Stunde mit der höchsten Verkehrsstärke von 16 bis 17 Uhr ergab sich in Püggen nur eine Zahl von 398 Fahrzeugen. Gemäß den Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen ist jedoch auf einer Hauptverkehrsstraße eine Verkehrsstärke von 400 bis 1800 Fahrzeugen pro Stunde zu erwarten, so die abschlägige Begründung.

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