Öffentlicher Weg zum Grenzdenkmal bei Waddekath muss freigeräumt werden

Vermüllt und abgesperrt

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Diesen öffentlichen Weg, der zum Mauerdenkmal führt, sperrt ein Landwirt regelmäßig ab.

rl Waddekath. Das Grenzdenkmal zwischen Waddekath und Rade wird immer mehr von Touristen und Schulklassen besucht. Doch der Weg dorthin ist kompliziert. Bisher kann die sogenannte Grenzmauer aus Waddekather Sicht nur von der Landesstraße aus erreicht werden.

„Wir haben aber keine Wendemöglichkeit für Fahrzeuge am Denkmal“, sagte Bürgermeister Fritz Kloß während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses.

Links und rechts des Weges lagert Unrat in Massen.

Deshalb soll bald ein Schild aufgestellt werden, wonach nur Fußgänger und Radfahrer den ehemaligen Kolonnenweg aus Richtung Landesstraße benutzen dürfen. Auch Ratsfrau und Waddekatherin Dorit Nieber bestätigte, dass immer mehr Menschen fragen: „Wo kommen wir hier zur Grenzmauer?“ Vom Ortskern Waddekath aus gibt es zwei Möglichkeiten: Über den ehemaligen Kirchsteig im nördlichen Bereich und über einen öffentlichen Weg von der Kirche aus. Viele bevorzugen den Weg von der Kirche aus. „Doch diesen sperrt ein Landwirt immer ab“, sagte Nieber.

Sie fordert die Gemeinde auf, den Landwirt zu beauflagen, nicht mehr den Weg abzusperren und aufzuräumen. „So, wie es jetzt ausschaut, können wir keine Besucher dort lang lassen. Das wirft auf die Gemeinde ein schlechtes Licht“, sagte Kloß. Dieses Problem soll während einer Sondersitzung in Waddekath geklärt werden.

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