Weiterer Bauabschnitt zwischen Sienau und Kricheldorf geplant / Polizei kontrolliert in Bierstedt

Umleitungsstress wegen Arbeiten an der B248

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Die Asphaltdecke wird mit schwerem Gerät entfernt und saniert. Kostenpunkt: 975 000 Euro.

mfr / zu Valfitz / Groß Bierstedt / Apenburg. Die Arbeiten an der B 248 zwischen Rohrberg und Püggen haben längst begonnen und es wurde großes Geschütz aufgefahren.

Damit wird die Asphaltdecke auf dem rund zweieinhalb Kilometer langen Fahrbahnabschnitt entfernt und anschließend saniert. Wenn alles gut geht, sind die Arbeiten Mittwoch, 20. Juli, beendet. Danach wollen die Arbeiter und ihre Baugeräte in Richtung Vitzke und Siedenlangenbeck weiterziehen, wo in der Zeit vom 21. Juli bis 10. August gleiches Prozedere geplant ist. Kostenpunkt der Sanierung der insgesamt sechs Kilometer langen Strecke: 975 000 Euro.

Im Apenburger Nadelöhr wird die Umleitung per Ampelverkehr geregelt und Autofahrer müssen mehr Zeit einplanen.

Die Umleitungsstrecke über Apenburg sorgt bei vielen Autofahrern für Unmut. Hier müssen an der engen Kurve einige Minuten Wartezeit mehr in Kauf genommen werden, weil Ampelverkehr die Durchfahrt regelt. Einige Fahrzeugführer nehmen sogar die engen Schleichwege über Valfitz und Bierstedt, wo es bei Gegenverkehr wegen zu wenig Platz oft zu Gerangel kommt. An einigen Stellen können selbst Autos nicht ungehindert aneinander vorbei fahren. Sie müssen anhalten, stark ausweichen und den Gegenverkehr im Schritttempo passieren lassen. Vor allem in Bierstedt passt die Polizei nun genauer auf die Brummi-Fahrer auf und hat bereits weitere Kontrollen angekündigt. Denn die Wege dürfen nur bis maximal 7,5 Tonnen passiert werden, woran sich viele Lkw nicht halten.

Danach soll dann laut den Planern noch Bauabschnitt drei folgen. Dieser ist zeitlich vom 26. September bis 14. Oktober angesetzt. Dann soll von Sienau bis Kricheldorf gebaut werden. Alle drei Abschnitte müssen nacheinander ausgeführt werden, um zu verhindern, dass Ortschaften abgeschnitten werden und nicht mehr zu erreichen sind.

Um die Einschränkungen für den Busverkehr, insbesondere für den Schülerverkehr, zu minimieren, plant man damit, die Bauausführung hauptsächlich in die Ferienzeit zu verlegen. Bedingt durch den zeitlichen Umfang der ersten beiden Maßnahmen wird der dritte Abschnitt deswegen erst in die Herbstferien verlegt.

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