Erstes Rad zwischen Drebenstedt und Jübar steht

Security für den Windpark

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Das erste Windrad steht. Riesige Kräne errichteten es. Die vier Baustellen werden von Sicherheitskräften überwacht.

zu Drebenstedt / Bornsen. Das erste Windrad zwischen Drebenstedt und Jübar steht. Die riesigen Windrad-Segmente wurden über Nacht per Schwerlasttransport angeliefert. Nun erfolgte die Montage.

Laut Bauamtschef Markus Starck, Fachbereichsleiter Externe Dienste bei der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, gab es kaum Probleme bei Anlieferung der Segmente mit Überlänge.

„Komplett ohne Beeinträchtigungen ging es aber dann doch nicht wegen der komplizierten Logistik“, meinte Starck im Gespräch mit der AZ. In den kommenden Tagen erfolgt die Montage der nächsten drei vom Altmarkkreis bislang genehmigten Windräder.

Allerdings, so Markus Starck, können sich interessierte Bürger nicht ohne weiteres der Baustelle bei Drebenstedt nähern. „Security-Mitarbeiter überwachen die Baustelle“, so der Mann vom Bauamt. Insgesamt sollen im Windpark Jübar-Drebenstedt sechs Windkraftanlagen gebaut werden. Für zwei Anlagen bei Jübar laufen derzeit offenbar noch die Genehmigungsverfahren.

Die Netzanbindung der Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von jeweils 2,4 Megawatt ist für Mitte September vorgesehen. Anfang November soll die Inbetriebnahme erfolgen. Die Windräder haben eine Nabenhöhe von 120 Metern und einen Rotordurchmesser von 117 Metern. Die Gesamthöhe der Riesen beträgt 178,5 Meter.

Unsere Bildergalerie zeigt, wie die Rotorblätter langsam durch den Nachbarlandkreis Gifhorn rollten:

Riesige Rotorblätter rollen durch die Nacht

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