Elektroanlage und Brandschutz stehen auf der Investitionsliste

Beetzendorf: Schule wird zur Baustelle

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Die bislang letzten Sanierungsarbeiten an der Beetzendorfer Grund- und Sekundarschule wurden 2013 umgesetzt. Damals standen die Innenhöfe im Mittelpunkt.

Beetzendorf. Der Kreisbildungsausschuss hat sich am Dienstagabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Grund- und Sekundarschulgebäude in Beetzendorf angeschaut. Ergebnis: Die Kommunalpolitiker bekennen sich zu dem Objekt.

Das heißt aber auch, dass investiert werden muss. Die Kreisverwaltung hat mit der Vorplanung begonnen. Gelder dafür konnten im Haushalt 2016 verankert werden. Weitere Details wurden gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

Vorgesehen ist, das Brandschutzkonzept umzusetzen. Außerdem muss die Elektroanlage erneuert werden. Und zwar komplett. Das bedeutet: Fachleute werden in jedem Raum arbeiten müssen. Darum wurde die Sanierungszeit auf ein Jahr anvisiert. Los gehen soll es in den Sommerferien 2017. Bis zum Schuljahresbeginn 2018 / 2019 soll alles fertig werden. Zum Arbeitsplan gehört zudem der Sonnenschutz, der ergänzt werden könnte. Außerdem wird eine Malerfirma beauftragt. Die genauen Kosten stehen noch nicht fest. Auch nicht, wie der Unterricht im Detail gewährleistet wird.

Ein Blick in andere altmärkische Orte zeigt, dass es mehrere Möglichkeiten gibt. Die Osterburger Sekundarschule wurde zum Beispiel während des Unterrichts auf Vordermann gebracht. Die Kinder und Jugendlichen konnten das Gebäude nicht voll nutzen. In Arendsee wurde vor ein paar Jahren auf eine Containerlösung gesetzt. Fest steht, dass der Kreis eng mit der Verbandsgemeinde zusammenarbeiten wird. Denn in dem Gebäude befinden sich Grund- und Sekundarschule.

Von Christian Ziems

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