Versuchter Mord: Auslöser für Vatertagsstreit bei Rohrberg weiter unklar

Schießerei am Angelteich: 50-Jähriger sitzt nun Untersuchungshaft

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Die Schießerei am Angelteich rief die Polizei auf den Plan. Die vier Männer, die alle aus Niedersachsen stammen, gerieten in Streit, der eskalierte. Inzwischen sitzt der 50-Jährige mutmaßliche Schütze in Untersuchungshaft.

cz Rohrberg. Der 50-jährige Mann aus Niedersachsen, der verdächtigt wird, am Vatertag drei Männer am Angelteich nahe Rohrberg angeschossen zu haben, wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die durch einen stumpfen Gegenstand verursachten Verletzungen sind inzwischen soweit behandelt worden, dass ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Stendal vollstreckt werden konnte. Dies bestätigte Polizeisprecher Marc Becher auf Nachfrage der Altmark-Zeitung.

Der Niedersachse befindet sich in Untersuchungshaft. Die Polizei ermittelt weiter wegen versuchten Mordes gegen den 50-Jährigen. Er hatte die anderen drei Männer (36, 41 und 42 Jahre) mit Kugeln zum Teil schwer verletzt. Diese stammen ebenfalls aus Niedersachsen, sind auf freiem Fuß und befinden sich auf dem Weg der Besserung. Die Ermittlungen wegen versuchten Totschlags laufen weiter.

Die Arbeit der Polizeibeamten gestalte sich schwierig, wie Marc Becher gestern unterstrich. Denn die Verdächtigen mauern und wollen mit der Wahrheit offensichtlich nicht rausrücken. Die Verhöre konnten wegen des Gesundheitszustandes der Beschuldigten zudem noch nicht komplett abgeschlossen werden. Auch Zeugen konnten zur Ursache der Schießerei und Prügelei bislang nicht wirklich viel sagen. Wie der Sprecher weiter betonte, könnte aber auch ein banal erscheinende Sache den Streit, der schließlich brutal eskalierte, ausgelöst haben. Die Polizei geht davon aus, dass die Männer betrunken waren.

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