Abschnitte Rohrberg-Püggen und Püggen-Vitzke im Visier

Radwegenetz wird dichter

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Die Planungen für den Radweg zwischen Kuhfelde und dem Kreisverkehr Bundesstraße 248/ Landesstraße 8 sind weitgehend abgeschlossen. Darüber informiert die Landesstraßenbaubehörde.

Kuhfelde / Rohrberg. Das Radwegenetz in der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf wird langsam aber stetig dichter, auch wenn derzeit nicht alle von der Politik geforderten Vorhaben zeitnah umgesetzt werden können.

Der Regionalbereichsleiter Manfred Krüger von der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt im Regionalbereich Nord informiert auf Anfrage der Altmark-Zeitung über die hier geplanten Vorhaben: Die Weiterführung eines Radweges entlang der B 248 von Rohrberg bis Vitzke/Kuhfelde sei laut Krüger derzeit nicht in Planung.

Die betroffenen Radwegeabschnitte Rohrberg-Püggen und Püggen-Vitzke sind dagegen im Entwurf des Landesradverkehrsplanes als Maßnahmen des weiteren Bedarfs enthalten. Planungen gibt es dazu bislang jedoch noch nicht. „Die Planungen für den Radweg zwischen Kuhfelde und dem Kreisverkehr Bundesstraße 248 / Landesstraße 8 sind soweit abgeschlossen, dass in Kürze die Durchführung des Baurechtsverfahren beim Landesverwaltungsamt des Landes Sachen-Anhalt beantragt werden kann“, so der Regionalbereichsleiter von der Landesstraßenbaubehörde.

Derzeit befindet sich der dritte Bauabschnitt des straßenbegleitenden Radweges an der Bundesstraße 248 zwischen den Orten Ahlum und Mellin im Bau (wir berichteten). Der Weg ist 2,50 Meter breit, viereinhalb Kilometer lang und kostet rund 1,1 Millionen Euro. „Mit dem Bau dieses Radweges wird die Lücke zwischen der Landesgrenze Niedersachsen / Sachsen-Anhalt und Rohrberg geschlossen. Mit dem Lückenschluss werden auch regional vorhandene touristische Radwege oder Rundkurse miteinander verknüpft, was dem Radfahrer eine höhere Sicherheit insbesondere im Bereich der Bundesstraße bietet“, so Krüger weiter. Mit dem Bau eines Radweges an der B 248 bei Kuhfelde, den der dortige Bürgermeister Frank Leskien immer wieder gefordert hatte, könnte auch ein weiteres Problem entschärft werden: Die Raserei und das Sicherheitsproblem vor allem für Radfahrer an der Grundschule.

Von Kai Zuber

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