Radwegebau vorantreiben

Jübarer Gemeinderat will nach Fertigstellung bei Nettgau am Ball bleiben

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Seit September wurde am neuen Radweg zwischen Nettgau und Gladdenstedt gebaut. Viele Lkw befahren die dortige Kreisstraße. Nun ist die Strecke für Radfahrer sicherer.

Jübar. „Der Radweg ist fertig“, überbrachte Carsten Borchert dem Jübarer Gemeinderat am Donnerstagabend eine gute Nachricht.

Ab sofort können Radfahrer das Teilstück entlang der K 1119 zwischen Nettgau und Gladdenstedt befahren, so der Bürgermeister bei der Sitzung in der Gaststätte „Zur Kastanie“ in Jübar. Borchert kündigte zudem eine offizielle Einweihung im Beisein von Landrat Michael Ziche an. Der Termin werde kurzfristig bekanntgegeben.

Ein besonderes Augenmerk legte der Ortschef auf die Tatsache, dass die Gemeinde Jübar ein kleines Stück der Radtrasse selbst bezahlt habe. „Damit gibt es in Nettgau einen besseren Anschluss an den dortigen Weg für Radfahrer und Fußgänger“, erklärte Carsten Borchert im AZ-Gespräch. Mit der Fertigstellung der Radverbindung Nettgau-Gladdenstedt sei das Thema Radwege in der Gemeinde aber noch nicht bei Seite gelegt. „Wir wollen in den kommenden Jahren nach Möglichkeit auch den Radwegebau in Richtung Jübar und Bornsen vorantreiben“, betonte der Bürgermeister.

Auch in Sachen Leader-Maßnahme will die Gemeinde Jübar am Ball bleiben. „Wir haben unseren Antrag für eine Eisstockbahn am Hanumer Sportplatz aufrecht erhalten“, teilte Borchert mit. Damit gab die Gemeinde das Signal, dass sie die Eigenmittel für das Projekt, welches auf dem Kontakt zur österreichischen Partnergemeinde Maria Lankowitz beruht, in den Haushalt 2016 einstellt.

Zudem beschloss der Gemeinderat einige außerplanmäßige Ausgaben. „Unsere Gemeindearbeiter benötigen diverse Geräte, wie Freischneider“, sagte Borchert.

Von David Schröder

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