Mit der Sanierung der K 1396 könnte gebaut werden / Gemeinde Beetzendorf müsste bezahlen

Ein Radweg nach Tangeln

+
Auf der K 1396 – hier in Richtung Beetzendorf – ist derzeit viel los. Auto- und Lkw-Fahrer umfahren die Vollsperrung auf der B 248 in Ahlum. Mit der geplanten Sanierung der Straße 2017 könnte auch ein Radweg gebaut werden.

Beetzendorf / Tangeln. „Denkt an den Radweg“, gab der scheidende Beetzendorfer Bürgermeister, Heinrich Schmauch, den Gemeinderatsmitgliedern in der jüngsten Sitzung mit auf den Weg.

Der Kreis will im Jahr 2017 die K 1396 zwischen Tangeln und Beetzendorf grundhaft sanieren. Dann besteht die Chance, dass auf der Strecke ein Radweg gebaut wird. Den müsste allerdings die Kommune bezahlen.

„Die Gemeinde muss frühzeitig sagen, ob sie das will“, hatte Schmauch seine letzte Ratssitzung eröffnet. Der Bürgermeister verwies auf die Prioritätenliste Straßenbau des Altmarkkreises. Darin steht die Maßnahme K 1396 für 2017. Der Ortschef erklärte, dass er sich zunächst geirrt habe. Er dachte, dass die Gemeinde die Flächen am Straßenrand erwerben müsste und der Kreis darauf den Radweg baut. „Aber es ist genau andersherum“, betonte Schmauch und ergänzte, dass der Bau eine teure Angelegenheit für die Gemeinde wäre. Der Bürgermeister betonte aber auch, dass ein Bau im Zuge der Sanierung der Kreisstraße günstiger wäre, als wenn der Radweg erst später in Angriff genommen wird.

Die Straße selbst ist derzeit eine Buckelpiste und damit nicht umsonst auf der Prioritätenliste. Zudem wird sie derzeit weitaus stärker frequentiert, da viele Auto- und Lkw-Fahrer die Vollsperrung in Ahlum umfahren (siehe oben).

Das weitere Vorgehen beschloss der Rat noch nicht. In einer der nächsten Sitzungen soll das Thema Radweg wieder auf die Tagesordnung.

Von David Schröder

Kommentare