Neues Baugebiet in Ellenberg

Abriss im September: Molkerei in Wallstawe verschwindet

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Spätestens im September soll die alte Molkerei in Wallstawe Geschichte sein. Das Gebäude war zuletzt immer weiter verfallen. Der Gemeinderat wurde am Montag von Bürgermeister Frank Wulff über den Terminplan zum Abriss informiert.

ds Wallstawe. Der Zeitplan für den Abriss eines Wallstawer Schandflecks steht. Bürgermeister Frank Wulff konnte in der Gemeinderatssitzung am Montagabend im Umfelder Dorfgemeinschaftshaus Einzelheiten zum geplanten Abriss der ehemaligen Molkerei mitteilen.

Die Ausschreibung der Bauarbeiten startete bereits am Montag, 20. Juli.

Die Bewerbungsfrist für die Unternehmen endet schon am Donnerstag, 30, Juli. „In unserer nächsten Gemeinderatssitzung – geplant ist der 24. August – können wir im nicht-öffentlichen Teil schon die Vergabe beschließen“, erklärte Frank Wulff weiter. Ab dem 1. September sollen die Arbeiten beginnen. Für die frei werdende Fläche ist zunächst keine Verwendung vorgesehen. Die Gesamtkosten für den Abriss werden auf etwa 70 000 Euro geschätzt. Der Großteil soll über durch Fördergelder die Altlastensanierung finanziert werden.

Neuigkeiten gab es auch bei der geplanten Sanierung der Turnhalle. Der Bürgermeister gab bekannt, dass eine Förderung bei der Erneuerung der Beleuchtung sehr wahrscheinlich nicht in Frage komme, da die Einsparmöglichkeit bei den Energiekosten nicht hoch genug sei. Zudem stimmten die Ratsmitglieder dem Entwurf „Ergänzungssatzung für die Straße Am Fuhrenkamp“ in Ellenberg zu. Dort sollen drei Baugrundstücke vergeben werden, die bisher außerhalb des Ortes liegen. Die Erschließung sei damit gesichert, hieß es am Montag.

Der Gemeinderat legte im Anschluss den Wahltermin für die anstehende Bürgermeisterwahl fest. Gemeinsam mit der Landtagswahl sollen die Wallstawer am 13. März 2016 auch ihren Ortschef bestimmen. Dann wird es wieder drei Wahllokale geben.

Auch einen Gast konnte der Rat am Montag begrüßen. Dähres Bürgermeister Harald Heuer bedankte sich bei der Gemeinde Wallstawe für den Zuschuss über 2500 Euro zu Gunsten des Waldbades. „Wir sind auf jeden Euro angewiesen. Ich danke euch“, wandte sich Heuer an die Ratsmitglieder. Udo Herz sprach für alle Wallstawer Ratsmitglieder: „Wir sind wirklich daran interessiert, dass das Bad erhalten bleibt. Viele Kinder aus unserer Gemeinde gehen dort schwimmen.“

Von David Schröder

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