Telekom und Avacon schachten in Jübar

Jübar: Leerrohre, aber noch kein DSL

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Telekom und Avacon verlegen gegenwärtig in einigen Straßen (hier Frachtstraße) in Jübar Rohre und Leitungen.

Jübar. In den Straßen von Jübar wird seit Tagen kräftig geschachtet. Telekom und Avacon verlegen dort Leerrohre für zukünftiges DSL und Kraftstromleitungen für das Umspannwerk Nettgau.

Bei Bürgermeister Carsten Borchert klingelt derzeit wegen dieser Arbeiten sehr oft das Telefon: „Wann bekommen wir DSL? Wie lange wird noch gebuddelt? Werden die Gehwege und die Straßen auch wieder so hergerichtet wie sie waren?“ Diese und viele andere Fragen muss Carsten Borchert immer wieder beantworten. Wie er im Gespräch mit der Altmark-Zeitung informierte, wisse er noch nicht, wann DSL in Jübar nutzbar ist. „Was jetzt passiert, sind vorbereitende Arbeiten. Wenn die Straßen schon mal aufgemacht werden, dann ist es günstig, gleich Leerrohre mit zu verlegen“, erklärte der Bürgermeister die Hintergründe.

Falls Borchert aber mehr von der Telekom erfahre, werde er die Bürger sofort informieren. Hinsichtlich der Straßen- und Gehwegbaumaßnahmen beschwichtigte Borchert. „Wir werden alles genau abnehmen. Niemand muss Angst haben, dass Löcher oder Dellen bleiben“, sagte er. In dem Zusammenhang wies das Gemeindeoberhaupt noch auf die „Sprungschanze“ mitten auf der Fahrbahn auf der Kreuzung an der Linde hin, die der Altmarkkreis trotz Zusage noch immer nicht eingeebnet hat. „Ich habe den Kreis erneut angemahnt. Wir erwarten, dass er seinen Verpflichtungen endlich nachkommt. Viele Bürger sind schon sauer“, so Carsten Borchert.

Von Rüdiger Lange

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