Unvergessliche Festtage / Auch gefeiert: 70 Jahre Sportgemeinschaft

700 Jahre Saalfeld: Jubiläum vereint Jung und Alt

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Für 700 Jahre Saalfeld und 70 Jahre Sportgemeinschaft lässt sich ein Salto schlagen.

Saalfeld. Das Saalfelder Doppeljubiläum vereinte am Wochenende Jung und Alt. Zwei unvergessliche Festtage liegen hinter den 120 Einwohnern des kleinen Apenburg-Winterfelder Ortsteils: 700 Jahre Saalfeld und 70 Jahre Sportgemeinschaft (SG) wurden zünftig gefeiert.

Die feierliche Enthüllung des Gedenksteins.

Höhepunkt am Sonntag war das Enthüllen des Jubiläums-Gedenksteins: In Anwesenheit aller Saalfelder, Ortschef Harald Josten, Vize-Landrat Eckhard Gnodtke und VG-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann sowie der Gemeinderatsmitglieder Detlef Jürges und Peter Warlich enthüllte der zweijährige Theodor Busse den wuchtigen Findling mit der Inschrift „Selvelde 1316 – 2016 Saalfeld“. Zudem sang der Kuhfelder Männerchor unter Leitung von Hermann Horenburg die „Saalfelder Nationalhymne“ die von Ortschronist Klaus Förster gedichtet wurde: „Nordmark. Altmark - uraltes Land. “.

Mit einem heimatverbundenen Vers wird auch die historische Festschrift eingeleitet: „Gleichwohl der Ort oh’n Grotten und Feen, sah 700 Jahr ins Land er wohl geh’n. An der kleinen Jeetzefließ man sich damals niederließ.“

Die Saalfelder, so heißt es, waren schon seit jeher ein streitbares, aber engagiertes Völkchen. Das würdigte auch auch Eckhard Gnodtke, der die Chronik sehr gelungen fand. „Besonders in den kleinen Orten entwickelt sich ein starkes Miteinander“, betonte Christiane Lüdemann.

Beim gemeinsamen Festgottesdienst zuvor in der Saalfelder Kirche war jeder Platz besetzt. Der Männerchor Kuhfelde sang zum Abschluss „Was hat der Chor für einen Klang“ und Pastor Andreas Henke dankte nach dem Vaterunser für alle sieben Jahrhunderte, in denen Gott offenbar mit Wohlwollen auf das Treiben in Saalfeld blickte.

Nach dem Festakt am Rundling klang das Jubiläum mit Ausstellungen, Aktionen sowie Musik der Beetzendorfer Kapelle aus. Mehr zum Saalfelder Doppeljubiläum lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben.

Von Kai Zuber

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