Apenburg-Winterfeld hat beim Projekt Gesundheitszentrum weiter den Fuß in der Tür

Gute Chancen auf Fördermittel

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Direkt an der B71 in der Winterfelder Ortsdurchfahrt soll das Gesundheitszentrum gebaut werden.

Winterfeld. Der Flecken Apenburg-Winterfeld hat beim Projekt Gesundheitszentrum an der Bundesstraße 71 weiter den Fuß in der Tür und recht gute Chancen auf die 350 000 Euro EU-Fördermittel.

Eine konkrete Zusage gebe es aber derzeit noch nicht, so Bürgermeister Harald Josten und Ratsfrau Ninett Schneider auf Anfrage der AZ.

„Doch auf der Prioritätenliste sind wir im vorderen Bereich - eventuell sogar unter den ersten fünf“, sagte Schneider. Auch Kontakte zu Medizinern, die sich möglicherweise in dem geplanten Neubau des Gesundheitszentrums rechts neben der Winterfelder Tankstelle ansiedeln wollen, gebe es.

Die Umsetzung beziehungsweise Öffnung der bislang eingereichten Leader-Förderprojekte im kommunalen und kirchlichen Bereich sei bis 2017 verlängert worden. Die Gesamtkosten für das Projekt in Winterfeld belaufen sich auf rund 800 000 Euro. Konkrete Details zum Bau gibt es derzeit noch nicht. Nur soviel: Laut Ninett Schneider soll die Konstruktion räumlich flexibel und zweckmäßig sein. „Auch erweiterungsfähig soll das Gebäude sein“, so die Winterfelderin.

Aus Sicht der Planer bietet sich der Standort an der B 71 besonders an, weil dort die infrastrukturellen Voraussetzungen gegeben sind. Auch per Bus wäre aus den umliegenden Orten das neue Gesundheitszentrum gut für ältere Bürger zu erreichen. Zuvor gab es Diskussionen im Gemeinderat wegen der Standortfrage, denn auch der Umbau des alten Konsums in Apenburg stand als Option kurze Zeit im Raum. Doch dieser hätte erst aufwendig saniert werden müssen, also entschied man sich für den Bauplatz an der B 71 am Standort Winterfeld.

Doch offene Fragen zum Projekt gibt es noch einige: Man müsse sich frühzeitig über die Unterhaltung, den Betrieb und die Ausstattung Gedanken machen und öffentlich darüber reden, merkte zum Beispiel Ratsherr Mark Wöllmann aus Apenburg an.

Von Kai Zuber 

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