Weltoffen und tolerant

Führungswechsel in der Sekundarschule in Dähre

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Egal ob Moskau, Helsinki, Berlin, Wien oder Tallin - die derzeit 167 Schüler der Sekundarschule Dähre sollen zu Toleranz und Weltoffenheit erzogen werden. Dafür steht nicht nur der Wegweiser auf dem Schulhof, sondern auch die neue Schulleitung.

Dähre. In der Dährer Sekundarschule wird derzeit wie geplant der Führungswechsel vollzogen: Die neue, 44-jährige Chefin Ines Kausch aus Pretzier folgt auf den 61-jährigen Kortenbecker Hans-Albert Schulz.

Übergabe perfekt: Die neue Dährer Schulleiterin Ines Kausch (44) folgt auf den Kortenbecker Hans-Albert Schulz (61).

„Ich hatte die Möglichkeit, mich in den vorzeitigen Ruhestand versetzen zu lassen und habe dann diese Möglichkeit auch genutzt“, begründet Schulz seine Entscheidung.

Laut Ines Kausch wird die neue Schulleitung weiter darauf Wert legen, das Konzept „Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus“ umzusetzen und im Schulalltag mit Leben zu erfüllen: Egal ob Moskau, Helsinki, Berlin, Wien oder Tallin – die derzeit 167 Schüler der Sekundarschule Dähre sollen zu Toleranz und Weltoffenheit erzogen werden. Dafür steht nicht nur der Wegweiser auf dem Schulhof oder das bunte Gemälde an einer Wand des Nebengebäudes, sondern auch die neue Schulleitung mit ihrem Lehrerkollegium.

„Das tolle Team hier war auch mit ein Grund dafür, warum ich mich hier in Dähre um die Schulleiter-Stelle beworben habe. Das ist beinahe wie eine Familie“, betont Ines Kausch im Gespräch mit der AZ. Die Mathe-Chemie-Lehrerin war nach ihrem pädagogischen Start in Henningen zwei Jahre am Jahn-Gymnasium, wirkte dann drei Jahre im produktiven Lernen der Salzwedeler Comenius-Schule und drei weitere Jahre an der Salzwedeler Förderschule. „Seit drei Jahren bin ich wieder hier in Dähre tätig“, so die neue Schulleiterin. Auf die Zusammenarbeit mit dem 19-köpfige Lehrer-Team nach den Ferien freut sich Ines Kausch schon: Am 10. August geht es los.

Von Kai Zuber

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