450 Gäste und 175 Fahrzeuge beim internationalen Ford-Treffen in Ahlum

Ford-Devils zeigen Chrom und Pferdestärken

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Comic-Figurenfan Florian Fißmann zeigt seinen froschgrünen Ford. Der Kofferraum ist voller Entertainment.

Ahlum. Ein PS-strotzendes, starkes Devils-Wochenende liegt hinter den Organisatoren um „El Präsidente“ Oliver Rettig von den Ford-Devils Altmark. Der Verein zählte 450 Gäste und 175 Fahrzeuge beim dreitägigen internationalen Ford-Treffen am Ahlumer See.

Ein kleiner Regenguss konnte die Stimmung beim Event „Volume VI“ nicht trüben. „Die sechste Auflage war ein voller Erfolg. Aus Österreich und ganz Deutschland strömten die Ford-Jünger heran“, freute sich Rettig.

450 Gäste und 175 Fahrzeuge wurden beim dreitägigen internationalen Ford-Treffen am Ahlumer See gezählt.

Der Campingplatz war brechend voll, als am Freitag nach der Anreise die „Benzin-Gespräche“ begannen, die sich dieses Mal um Sigmar Gabriels Flexi-Steuerpläne rankten. Fahrzeugbewertung und Ori-Fahrt standen am Sonnabend auf dem Plan. Viel Action für Kids, Tomola und Paitball-Schießen machten den Tag samt den traditionellen Clubspielen perfekt.

Auch Hulk-Fans gab es unter den Ford-Freunden in Ahlulm.

Die Clubs aus Wismar, Rügen, Berlin, Potsdam, Chemnitz, Osnabrück, Magdeburg, Kassel und Hamburg stellten sich vor. Ur-Magdeburger Andreas Ader war aus Österreich über eine Strecke von 1116 Kilometern angereist. „Rekordverdächtig!“, wie es seitens der Devils hieß. Viele, so wie Claudia Bange aus Magdeburg, machen gleich Kurzurlaub am Ahlumer See. Tombo-Dart, Ponyreiten und Kinderschminken machten das Angebot rund um Festzelt und See perfekt. Hulk-Fans, eine lustige Ford-Gay-Gruppe und irrwitzige Tuning-Ideen verfeinerten das Angebot.

Der Hänger von „Christel“ Bienert aus Dresden hinter seinem Ford Fusion wurde für die Ausstattung mit einem Pokal geehrt.

„Superman“-Fahrzeugbewerter Nils Kausche machte große Augen, als der Hänger von „Christel“ Bienert aus Dresden (Startnummer 79) hinter dessen Ford Fusion anrollte. Der Hänger hatte von der eigenen Stromversorgung bis hin zum Video-Beamer, dem obligatorischen Bierkastenfach und einer kompletten Zeltgarnitur alles, was ein Ford-Fan im Urlaub braucht. Für so viel Liebe zum Detail gab es für Bienert den Sonderpokal „Baumarkt Extrem“.

Ur-Magdeburger Andreas Ader war aus Österreich über eine Strecke von 1116 Kilometern angereist. Das wurde honoriert.

Dauerbrenner Johann Jentgens war mit seinem Flügeltür-Geländewagen wieder ein Hingucker, doch Dschungel-Extremfahrer Dirk aus Großenhain bot ihm die Stirn: 87 Zentimeter Wathöhe im Wasser bewältigt sein „Ranger“. Er lässt den Motor-Innenraum zum Treffen bewusst nicht von seiner Frau putzen: „Da muss man den Schlamm sehen“, sagt der kernige Gelände-Freak über seinen PS-starken Liebling.

Mit DDR-Fahne zum Ford-Treffen: Viele Stammgäste der Devils, so wie Claudia Bange aus Magdeburg, machen gleich Kurzurlaub am Ahlumer See. Das Wetter war durchwachsen.

Von Kai Zuber

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