Nasser Spaß in Apenburg: Ausverkauftes Rennen mit Sprint- und Bergwertung

961 Enten auf der Purnitz

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Nasser Sommerspaß in Apenburg: Während die gelben Plastikenten auf dem Wasser um die Wette paddeln, feuerten vor allem die kleinen Entenbesitzer ihren Favoriten an.

Apenburg. Das traditionelle Apenburger Entenrennen war wieder einmal feuchtfröhlicher Sommerspaß für die ganze Familie: 961 Enten gingen auf der relativ träge dahin fließenden Apenburger Purnitz an den Start.

Es war ein ausverkauftes und zugleich spannendes Rennen mit Sprint- und Bergwertung auf dem Gewässer und entlang der gut einen Kilometer langen Rennstrecke zwischen der Brücke am Ortseingang bis zur Apenburger Grundschule.

961 Enten gingen an den Start. Da hatte Treiber Volker Körber gut zu tun auf und in der Purnitz.

Während die gelben Plastikenten samt der großen roten Rettungsente auf dem Wasser um die Wette paddelten, feuerten am Rande der Purnitz die Entenbesitzer ihren Favoriten an. Rennleiter Helmut Hardenberg vom Turn- und Sportverein (TuS) Apenburg ermahnte die übermütigen kleinen Zuschauer zur Fairness: Niemand durfte seiner nummerierten Ente auf dem Wasser zum Beispiel mit einem kleinen Schubs zum Vorteil verhelfen.

Die Enten bei der geringen Strömung in Schwung zu bringen, das war nur „Ententreiber“ Volker Körber aus Apenburg vorbehalten, der seinen feuchtfröhlichen Job bereits seit 13 Jahren macht.

Am Ende des Rennens wurde es noch einmal spannend: Den Sprint gewann schließlich Erik Burzlaff (Ente Nummer 384). In der Bergwertung siegte die Ente von Clara Schmidt (900) und über einen Präsentkorb für die Überraschungsente (75) konnte sich Danielle Krüger freuen. Auch die Besitzerin der vorletzten Ente (445) konnte sich freuen: Ilse Warlich erhielt einen Gutschein für drei Enten beim Rennen im kommenden Jahr.

Sieger wurde schließlich Ente Nummer 841 von Arvid Bade. Sie kam vor dem Plastetier von Rebecca Reek (851) und der Ente von Conny Kahle (257) ins Ziel. „Im nächsten Jahr werden noch mehr Enten an den Start gehen“, kündigte Rennleiter Hardenberg an.

Von Kai Zuber

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