Enercon informiert Kuhfelder Rat zum geplanten Windpark / Beteiligt sich die Kommune?

Bürgerwindpark im Gespräch

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Angelika Kobold (kleines Bild, rechts) erläuterte den Kuhfelder Ratsmitgliedern die Planungen der Firma Enercon für einen Windpark zwischen Siedenlangenbeck und Püggen. Die Karte zeigt den Abstand der Windräder zu den umliegenden Ortschaften.

Kuhfelde. Woher fahren die Baufahrzeuge? Was passiert, wenn eine Anlage brennt? Welche Ausgleichsmaßnahmen sind geplant?

In der Kuhfelder Ratssitzung ging es am Dienstagabend schon kräftig in die Details zum geplanten Windpark mit sechs Anlagen zwischen Siedenlangenbeck und Püggen. Die Ratsmitglieder nutzten die Möglichkeit, um die Vertreter der ausführenden Firma (Enercon) mit Fragen zu Löchern und für die Gemeinde mit ihren vielen Ortsteilen möglichst viele Vorteile aus dem Bau zu ziehen.

Vor allem die gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleichsmaßnahmen standen im Mittelpunkt. Enercon schlug dabei auch Maßnahmen im Cheiner Torfmoor vor. Das schlug bei den Ratsmitgliedern auf wenig Gegenliebe. Bürgermeister Frank Leskien fasste zusammen: „Wir werden auch hier noch etwas finden. Wir haben doch immerhin zehn Ortsteile.“

Um Geld ging es nur ganz kurz. Dazu wollte sich Leskien noch nicht genau in die Karten schauen lassen. Günter Serien erklärte: „Wir haben in der Gemeinde doch auch Werte.“

Von David Schröder

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