Bauwerk fast fertig

Zwischen Wallstawe und Wistedt: Brücke liegt höher

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Die Landesstraße 8 zwischen Wistedt und Wallstawe muss an die neue Brückenhöhe über den Kalten Graben angepasst werden. Dazu fuhren auch gestern dutzende Lkw einige Tonnen groben Kies auf die Baustelle.

Wallstawe. „Die neue Brücke ist doch zu hoch“, munkelten jüngst immer wieder Pendler zwischen Salzwedel und Dähre und weiter in Richtung Diesdorf. Genau diese Tatsache bestätigte gestern der Bauleiter des Brückenbauwerks zwischen Wallstawe und Wistedt.

„Allerdings haben wir gut einen halben Meter höher auch im Vorfeld eingeplant“, so Oliver Brühling von der Firma SBI aus Salzwedel. Dies liege am sogenannten Lichtraumprofil über dem Kalten Graben, dass bei der alten Brücke nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen hätte. So müssen Autofahrer nun noch bis mindestens zum 29. Mai warten, bis die Baustelle abgeschlossen ist und die Landesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden kann.

Die Arbeiten an der Brücke selbst liegen in den „letzten Zügen“, bestätigte Brühling. Das Geländer ist bereits montiert und in den kommenden 14 Tagen wird auch die Asphaltschicht aufgebracht. Zudem werden noch die Leitplanken aufgestellt.

Gute 100 Meter zu beiden Seiten der Grabenüberquerung wird derzeit noch die Straße an das neue Bauwerk angepasst. Dazu fuhren gestern dutzende Lkw groben Kies zur Baustelle, der für den Straßenuntergrund verwendet wird. Auto- und Lkw-Fahrer müssen sich auf der Strecke nun daran gewöhnen, über eine kleine Kuppe zu fahren. Ob dazu ein bestimmtes Tempolimit eingerichtet wird, war gestern noch nicht klar.

Die Landesstraßenbaubehörde (LSBB) in Stendal konnte gestern auf Nachfrage der Altmark-Zeitung keine weiteren Einzelheiten zum Stand der Bauarbeiten bekanntgeben.

Von David Schröder

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