Für und Wider zum geplanten Windpark Püggen-Siedenlangenbeck / Verständnisvoll bis besorgt

Wer bekommt Windspargel-Gewinne?

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Das Thema Windenergie wird in der Gemeinde Kuhfelde derzeit heiß diskutiert. Einigen gefallen die „Windspargel“ gar nicht. Andere äußern Verständnis für die Ökostrom-Gewinnung. Aber auch die Frage, wohin die Erlöse fließen, wurde aufgeworfen.

Kuhfelde / Püggen / Siedenlangenbeck. Zum geplanten Windpark bei Siedenlangenbeck und Püggen sowie den aktuellen Planungen der ausführenden Firma Enercon befragte die Altmark-Zeitung die Menschen in den betroffenen angrenzenden Ortschaften.

Fazit: Es gibt ein Für und Wider zum geplanten Windpark in der Gemeinde Kuhfelde. Viele äußern sich jedoch auch besorgt. „Die Windspargel passen nicht in die Landschaft“, sagte zum Beispiel Harald Zander aus Püggen. Er denkt dabei an die idyllischen Landschaften mit Feuchtgebieten und Auen gleich vor seiner der Haustür östlich von Püggen.

„Wir kleinen Bürger können da wohl auch nichts ausrichten, wenn das Projekt auf Biegen und Brechen umgesetzt werden soll“, so Zander weiter. Dennoch warf der Püggener interessante Fragen auf: „Die Sache ist doch die: Wohin genau fließen die Gelder, die nach dem Bau der Anlagen eingenommen werden?“ Harald Zander wünscht sich, dass finanziell bei solch einem Projekt vor allem auch die umliegenden und betroffenen kleineren Ortsteile profitieren. „Ich vermute aber, dass das eingenommene Geld nach Kuhfelde geht, das jedoch weit weg ist von den Windrädern liegt. Wir Kleinen kriegen davon offenbar nichts zu sehen – vielleicht hat aber Siedenlangenbeck mehr Glück“, so der Püggener.

Von Kai Zuber

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