Sonnige Hubertusjagd der Gieseritzer Voltigier- und Reitgemeinschaft / Grüne Saison beendet

Ausklang mit Hindernissen

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Dabei zu sein ist alles bei der traditionellen Hubertusjagd in Gieseritz. Etliche Zaungäste verfolgten von den gepolsterten Sitzen der Traktoranhänger aus das Geschehen entlang des Jagdparcours. Die Kuhfelder Jagdhornbläser (r.) machten den Auftakt.

Gieseritz. Die grüne Open-Air-Saison bei schönstem Herbstwetter auf dem Pferderücken zu beenden, das ist für viele Reiter die Krönung des Jahres. Am Sonnabend wurde dieser Traum für alle Pferdeliebhaber in Gieseritz wahr. Die grüne Saison in der Altmark ist nun beendet.

Ein Styling wie aus dem Reiterkatalog: Jüngste Teilnehmerin der Jagd war die neunjährige Angelika aus Nienburg.

Der symbolische Ausklang ging jedoch traditionell nicht ohne Hindernisse ab. Denn bei der Hubertusjagd der ortsansässigen Gieseritzer Voltigier- und Reitgemeinschaft (VRG) war die Jagdstrecke gespickt mit Raffinessen für alle Kategorien des reiterischen Könnens, wie Mitorganisator und Reiter-Urgestein Otto Zipperling zur Begrüßung sagte.

Die zwölf Kilometer lange Strecke hatte es in sich: Rund 40 Hindernisse waren aufgebaut, doch keines größer als einen Meter. Die Kuhfelder Jagdhornbläser eröffneten die Hubertusjagd.

Nachdem der traditionelle Steigbügeltrunk gereicht worden war, startete das Reiterfeld. Es wurde angeführt von Master Johanna Meyer (l.). Rund 40 Hindernisse warteten auf der Strecke.

Rund ein Dutzend Reiter und etliche Zaungäste auf Traktoranhängern hatten sich versammelt. Ein Rettungswagen des DRK begleitete die Veranstaltung. Dann wurde der traditionelle Steigbügeltrunk gereicht und das Feld startete, angeführt von Master Johanna Meyer. Die erfahrene Reiterin hatte sich mit einer Fuchslunte geschmückt und konnte trotz ihres quirligen Pferdes den vollen Trunk im Schnapsglas perfekt ausbalancieren.

Wegen der Trockenheit ermahnte Otto Zipperling die Gäste zum Rauchverbot und bedankte sich bei allen Helfern und vor allem bei den Frauen für die gute Versorgung während der zünftigen Jagdvesper. Jüngste Teilnehmerin der Jagd war die neunjährige Reiterin Angelika aus Nienburg. Am Ende wurden die Besten ermittelt: Rüdiger Bühmann ergatterte den Gästefuchs und Stefanie Schulz den Vereinsfuchs.

Von Kai Zuber

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