Von 34 kommunalen Wohnungen sind alle belegt / Mietspiegel nur Theorie

Wohnen in Arendsee weiterhin beliebt

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Vier neue Wohnungen entstehen derzeit an der Hohen Warthe in Arendsee. Der Bauherr wirbt mit Blick zum See und der Nähe zur Innenstadt. Wohnungen sind generell begehrt in der Seestadt. Die Mietpreise regeln sich über Angebot und Nachfrage.

Arendsee. Angebot und Nachfrage regelt den Wohnungsmarkt in Arendsee. Auch wenn es um den Mietpreis geht. Einen Mietspiegel, so erfuhr es die Altmark-Zeitung gibt es nicht – oder er wird nicht angewendet.

Das erklärte auch auf Nachfrage der Chef der Gesellschaft für Bauen und Wohnen, Erhard Tietz, vor einigen Wochen auf Nachfrage der AZ. Die Gesellschaft als Nachfolgerin der einstigen AWG vermietet Wohnungen in der Seestadt teils aufwendig saniert, wie am Dessauer Worth oder an der Feldstraße. Erhard Tietz, Chef der Genossenschaft, hatte einst erklärt, ein Mietspiegel werde nicht angewendet, weil die Wohnungen unterschiedlicher Qualität nicht im Mietpreis gleich behandelt werden können. Auch aus der Arendseer Verwaltung heraus, die insgesamt 34 Wohnungen unterhält und teilweise verwalten lässt, war zu erfahren, dass ein Mietspiegel keine Grundlage für die Mietpreise ist. Doch es gibt ihn: Unter www. miet-check. de wird für Arendsee und das Jahr 2014 ein Mietpreis von durchschnittlich 4,30 Euro ausgewiesen. Wobei die Summe abhängig von den Wohnungsgrößen und der Zimmeranzahl zwischen 4,48 und 4,66 Euro variiert. Dass die Qualität der Wohnungen, vor allem der kommunalen, enorm unterschiedlich ist, ist hinreichend bekannt. [...]

Von Harry Güssefeld

Lesen Sie mehr dazu in der Wochenendausgabe der Salzwedeler Altmark-Zeitung.

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