Ortswehr Arendsee steckt Programm für ihre 150-Jahr-Feier ab

Ein Umzug durch die Stadt und Party auf dem Markt

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Zur 825-Jahrfeier Arendsees 2009 zogen Feuerwehren aus der Region Arendsee durch die Stadt. Am 2. Juli wird es dieses Bild wieder geben. Dieses Mal ist der 150. Geburtstag der Ortswehr Arendsee der Anlass.

Arendsee. Die Seestadt in Festlaune – das wünschen sich die Männer und Frauen der Arendseer Ortswehr am Sonnabend, 2. Juli. Denn dann feiern sie den 150. Geburtstag ihrer Wehr. Zeitgleich soll das neue Gerätehaus übergeben werden.

Es wird einen Schlüssel geben – aber das Haus wird bis dahin nicht ganz fertig. „Wir werden daher keine Führung durch das Haus anbieten. Es fehlen unter anderem noch die Spinde für die Einsatzkleidung. Die Ausschreibung läuft“, weiß Ortswehrleiter Robert Katke. Ganz zufrieden ist er mit der Situation nicht, doch gemeinsam mit seinem Stellvertreter Marek Weiß bastelten sie an einem Geburtstagsprogramm, das sich sehen lassen kann.

Ab 11 Uhr wird der große Festumzug gestartet, – an der Einengung Hohe Warthe. Dieser führt über die Friedens- auf die Bahnhofstraße und in die Feldstraße. Daran werden Wehren aus der Einheitsgemeinde mit neuer und alter Technik teilnehmen. Um 12 Uhr erfolgt die Schlüsselübergabe am Gerätehaus. Die Festsitzung auf dem Marktplatz schließt sich ab 13 Uhr an. Es werden Redner erwartet, so auch Feuerwehr-Chronist Peter Troch. Und der Innenminister, wenn er dann Zeit hat.

Von 15 bis 18 Uhr wird ein Showprogramm geboten. Kinder der „Seeperle“ wollen gratulieren, und es gibt Kaffee und Kuchen. Die Besucher werden ebenfalls die Möglichkeit erhalten, Technik zu bestaunen und im Einsatz zu erleben. Ab 19 Uhr heißt es: Party auf dem Marktplatz mit der Peats Party Band.

Am Sonntag, 3. Juli, lädt die Ortswehr zu einem Frühschoppen auf dem Marktplatz ein. Mit dabei: die Seehäuser Oldie-Blaskapelle und der Musikzug der Seehäuser Feuerwehr. „Es wird um eine Spende für die Jugendwehren Arendsee und Seehausen gebeten“, so Marek Weiß. Eintrittsgelder werden nicht erhoben. Aber Spendenboxen sind aufgestellt.

Von Harry Güssefeld

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