L 10 nahe Vissum: Ortsbürgermeister hoffen auf weitere Ausbauprojekte

„Die Straße ist an anderen Stellen schlechter“

+
In der Kurve zwischen Vissum und dem Abzweig nach Klein Gartz bröckelt es. Der Schaden soll mit einer neuen Deckschicht behoben werden. Die Reparatur endet aber am alten Bahnhof, weitere marode Bereiche der L 10 bleiben erstmal.

Vissum / Ritzleben. Die Landesstraße 10 soll zwischen dem Ortsausgang Vissum und dem einstigen Bahnhof (Abzweig Klein Gartz) auf Vordermann gebracht. Wie der Altmarkkreis informiert, gilt es, bis zum 26. August schadhafte Stellen zu beseitigen.

Die L 10 nach Ritzleben ist schmal, die Ränder bröckeln und der Asphalt wellt sich.

Der Verkehr wird mit Hilfe einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Ab 20. August gibt es eine Vollsperrung, damit eine neue Deckschicht aufgetragen werden kann. Umgeleitet wird über Rademin. Vissums Ortsbürgermeister Uwe Hundt zeigte sich gestern im AZ-Gespräch darüber verwundert, dass nur dieser Bereich auf dem Plan steht: „Die Staße ist an anderen Stellen schlechter.“ Er verwies dabei auf den Bereich vom alten Bahnhof, also dort wo das jetzige Bauprojekt enden soll, bis nach Ritzleben. Die Straße ist dort schmaler und hat bröckelnde Ränder. „Es wäre doch schön, wenn die Maßnahme der Startschuß für weitere Arbeiten entlang der L 10 ist“, hofft Uwe Hundt, dass danach nicht wieder jahrelang nichts passiert. Er verweist unter anderem auf die Ortsdurchfahrt Vissum. Die einst selbständige Gemeinde hat angrenzende Fahrbahnen und Gehwege stückweise ausgebessert. „Die Landesstraße fällt dabei von der Qualität her negativ auf“, bedauert der Ortsbürgermeister. Die Fahrbahn ist seit den 1950er Jahren unverändert. Seitdem hat sich das Gewicht der Fahrzeuge aber erhöht. Uwe Hundt befürchtet, dass es bald auch größere Probleme mit den Leitungen im Untergrund geben könne. Er fordert darum einen grundhaften Ausbau.

Ähnlich sieht es sein Amtskollege Kurt Gabriel. Die Ortsdurchfahrt Ritzleben gehört ebenfalls zu L 10 und wurde vor einigen Monaten zumindest repariert. „Das ersetzt aber natürlich einen grundhaften Ausbau nicht“, unterstrich Kurt Gabriel.

Von Christian Ziems

Kommentare