Feuerwehr-Einsätze am Mittwochmorgen im Altmarkkreis

Starkregen setzt Keller unter Wasser

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Die Arendseer Feuerwehr war zunächst an der Lindenstraße im Einsatz - später auch in Fleetmark.

gü/mb Arendsee / Kalbe. Kaum hatte die Arendseer Wehr einen Einsatz aufgrund eines Gewitters mit Starkregen abgearbeitet, wurden sie schon zur nächsten Einsatzstelle gerufen. Bei einigen Häusern in der Region standen die Keller unter Wasser. In Altmersleben sorgte eine Güllegrube für Unruhe.

Zunächst musste die Feuerwehr Arendsee gegen 8.30 Uhr an die Lindenstraße ausrücken. Dort waren Keller vollgelaufen. Ursache allein war aber nicht der Starkregen, sondern auch die örtliche Abwassersituation, die den Bewohnern zu schaffen macht. Das Wasser, das eigentlich ablaufen sollte, drückt aus der Kanalisation, die überfordert ist, zurück in die Gebäude. Kurz darauf ging es für die Aktiven schon weiter nach Fleetmark. Dort eilten sie der örtlichen Wehr zu Hilfe.

In Altmerleben war eine volllaufende Güllegrube das Problem.

Während und nach dem Unwetter mussten auch die Feuerwehr der Stadt Kalbe/Milde zu zwei Einsätze ausrücken. Zum einen kurz nach 9 Uhr die Wehren in der Region Badel / Thüritz, denn zwischen Thüritz und dem Reiterhof Dammkrug wurde ein großer Ast auf der Straße der Leitstelle gemeldet.

Keine 30 Minuten später rückte die Feuerwehr in Altmersleben aus, dort drohte ein Keller vollzulaufen. An der Dorfstraße 37 floss das Regenwasser über den versiegelten Hof und füllte eine alte Güllegrube. "Die Grube drohte überzulaufen", so Ortswehrleiter Steffen Liermann, "und dann wäre das gesamte Wasser über den Hof des angrenzenden Grundstückes gelaufen."

Dazu kam noch eine Ölspur die sich durch das Dorf zog. Die Kalbenser Feuerwehr wurde gegen 10.15 Uhr zu Unterstützung nach Altmersleben gerufen. Gegen 11.20 Uhr war der Einsatz für die Kalbenser beendet - die Altmerslebener waren da noch beim Wasserpumpen.

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