Jugendfilmcamp endet mit Festival / Gewinner bekommen Arendseer Perlen als Erinnerung / Jury und Zuschauer stimmen ab

Sieger aus mehreren Bundesländern

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Die Sieger des Festivals, bei dem die Filme vom Campzu sehen waren: Fynn Guischard (v.l.), Liya Kazemi, Philipp Bodor, Sarah Schneider, Emma Sauter, Melvin Jäpel, Rahel Eberle und Antonia Teichert.

mb Arendsee. Die Jury war sich nach einem spannenden Festival einig, das es für den Kurzfilm „Ungehört“ den Siegerpreis gibt. Und so erhielten Philipp Bodor aus München und Sarah Schneider aus Leipzig die Perlen.

In dem Film geht es um Interviews mit Jugendlichen, die ihre Ansichten über sich, ihre Zukunft, Familien und die Gesellschaft darstellen. Die Jury bestand aus Schauspielprofessor Bernd Guhr, Stadtrat Uwe Walter, Bürgermeister Norman Klebe , Katrin Schrader (Tourist-Info), Unternehmer Jens Freimann, Frank Salender (Filmkunsttag Sachsen-Anhalt), Rentnerin Helga Woitek und Leistungssportler Thomas Barthel. Auch beim Publikum – vor allem bei den Campteilnehmer selber – kam „Ungehört“ sehr gut an.

Der zweitplatzierte Film „Verdammt heiß hier“ erhielt gleich zwei Perlen. Denn Jury und Publikum stimmten für das kleine „Beziehungsdrama“ im Westernstil. Der Kurzfilm wurde in der Kiesgrube Heiligenfelde und im Strandbad gedreht. Spannung, einen Hauch Ironie und etwas Erotik trafen den Nerv der Zuschauer. Hinter der Kamera standen dabei Liya Kazemi aus Bayreuth sowie Fynn Guischard aus Berlin.

Den dritten Perlen-Preis holte sich der Film „Faszination“. Dieser überraschte das Publikum im Saal des Integrationsdorfes mit einem tödlichen Ende. Es geht um eine Voyerin, die sich an den Opfern von Unfällen ergötzt. Sie provoziert selbst Gefahren, um sich dann das tragische Ergebnis anzuschauen. Rahel Eberle aus Zürich, Emma Sauter aus Stuttgart, Melvin Jäpel aus Hamburg und Antonia Teichert aus Putbus hatten das dritte Meisterwerk zum diesjährigen Arendseer Filmfestival gedreht.

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