Drachenbootverein will mit dem Seeperlencup den Wassersport fördern

Schwimmfähig und ohne Motor: "Arendsee als Wassersportareal bekannter machen"

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Beim traditionellen Drachenbootrennen werden Strecken von einigen hundert Metern absolviert. Der Seeperlencup wird vom selben Verein organisiert, aber mit anderen Konzept. Am 5. Juni geht es einmal um den Arendsee.

Arendsee. Der Drachenbootverein sorgt für eine sportliche Premiere. Erstmals wird am Sonntag, 5. Juni, der Seeperlencup ausgetragen. „Wir wollen damit den Arendsee als Wassersportareal bekannter machen“, nennt Maik Grimm den Grundgedanken.

Der Vorsitzende und seine Mitstreiter haben konkrete Pläne. Zugelassen sind alle Gefährte, die schwimmen und keinen Motor haben. Dazu zählen neben Kanus und Drachenbooten zum Beispiel auch Tretboote. Die Wettkampfstrecke ist außergewöhnlich. Während es bei sonstigen Veranstaltungen dieser Art um einige hundert Meter geht, stehen diesmal neun Kilometer an.

Diese Entfernung gilt es zu überwinden, um den See einmal zu umrunden. Damit dies auch alle Teilnehmer machen, werden zwischendurch Stationen aufgebaut. „Was dort genau passiert, wird noch nicht verraten“, so Maik Grimm. Fest steht aber, dass die Nummern der Boote abgehakt werden, damit keiner schummeln kann. „Außerdem sieht man es auf unserem See, wenn jemand abkürzt“, schmunzelt Maik Grimm.

Die Bootsklassen sind frei wählbar. Wer kein Gefährt hat, kann sich an den Verein wenden. Dieser stellt sich in Zukunft breiter auf und will das Wasserwandern auf der „blauen Perle“ etablieren. Dabei werden mit einem Kanu bestimmte Strecken gemütlich und mit Blick auf Details abgefahren.

Die Ausschreibung für den Seeperlencup steht im Internet: www.arendsee-red-dragons.de. Wichtig ist, dass Teilnehmer mindestens zehn Meter ohne Hilfe schwimmen können. Es wird einen Massenstart geben. Der Cup beginnt am 5. Juni um 10 Uhr. Die Teilnehmer treffen sich ab 9 Uhr am Vereinshaus, das sich im Strandbad befindet. Anmeldeschluss ist der 27. Mai. Der Erlös des Tages soll dem Kinder-Eltern-Zentrum „Seeperle“ zu Gute kommen.

Von Christian Ziems

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