Fleetmarker haben in Sachen Lärmbelästigung durch die Bahn wenig Hoffnung

Schall ohne Schutz

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Auf der zweigleisigen Strecke in Fleetmark werden in Zukunft noch mehr Züge rollen als bislang. Ob es einen Schallschutz gibt, wissen Ortschaftsrat und Stadtverwaltung derzeit nicht. Nun soll ein Fachmann zum Thema befragt werden.

Fleetmark. „Vielleicht kann man sich auch daran gewöhnen. “ So reagierte Fleetmarks Ortsbürgermeister Klaus Ahlfeld auf die Problematik Lärmbelästigung, die während der jüngsten Ortschaftsratssitzung eine Rolle spielte.

Vize-Ortsbürgermeisterin Angelika Muhabbek hatte angesichts des Ausbaus der Strecke die Frage gestellt, inwieweit die Verwaltung Kontakt zur Bahn habe. Bauamtsleiter Gert Reckling konnte keinen Erfolg hinsichtlich der in Fleetmark gewünschten Schallschutzmauer vermelden. Doch eine solche Mauer sei auch problematisch. „Dann nämlich, wenn Löcher wie Bahnübergänge gelassen werden müssen, kann es bei hohen Geschwindigkeiten einen Knall geben“, wusste Klaus Ahlfeld.

Und noch eines sei der Grund dafür, dass die Bahn möglicherweise eine Schallschutzwand nicht bauen würde. Deshalb, weil die Zweigleisigkeit in Fleetmark schon lange existiert, anders als in Pretzier, wo ein zweites Gleis gelegt wird. In Fleetmark, so Ahlfeld, würde sich nichts ändern – außer dem Zugaufkommen. [...]

Von Harry Güssefeld

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