Rockmusik auf der „Queen“ und im „Cafégarten“

„Rockt den See“-Festival: Voll, heiß und laut

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Die Berliner Band Have Blue existiert erst seit zwei Jahren. Auf der mit der Piratenflagge geschmückten „Queen“ spielten die Hauptstädter mit Energie und Tempo fast nur eigene Songs – stilistisch irgendwo zwischen Cream, The Stooges und MC5.

Arendsee. Designer und Trendsetter sind sich einig: Die Farbe des Sommers ist Schwarz. So auch am Sonnabend bei „Rockt den See“ die dominierende Farbe. Traurig ging es bei der 11. Auflage der Party aber keinesfalls zu.

Die „Queen“ legte am Sonnabend zweimal mit einer Horde Rock-Freaks ab. Die Fahrten waren längst ausgebucht.

Auf der Schiffsfahrt mit der „Queen“ über den Arendsee herrschte gepflegte Stimmung. Kein Wunder, hatte Veranstalter Andreas Benke zwei zauberhafte Stonerrock-Bands an Bord geholt.

Das elfte „Rockt den See“-Festival bietet harte Musik, ist ansonsten aber ein friedliches, familiäres Treffen von Rock-Fans verschiedener Geschmacksrichtungen.

Voll war es, heiß war es, laut war´s. Have Blue aus Berlin lieferten eine klasse Show und eröffneten die zweistündige Seereise. Marco Cecelka an der Gitarre und Mikrofon hatte die Gäste blitzschnell verzaubert und fest im Griff. Monolith aus Bremen peitschten danach ihren Stoner- Doom-Rock über die Wellen. Im „Cafégarten“ ging es mit den Bands Trecker und Samavayo weiter.

Von Bernd Zahn

„Rockt den See“-Festival in Arendsee

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