27 Spanier wollen in Deutschland einen Job

In der neuen Heimat

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Offizielle des Altmarkkreises und des Landkreises Lüchow-Dannenberg sowie Unternehmer der Regionen begrüßten gestern 27 junge Menschen aus Spanien.

Arendsee. Insgesamt zehn Unternehmen aus der Altmark und drei Betriebe aus Lüchow-Dannenberg werden, so ist es vorgesehen, Frauen und Männer aus Spanien als Lehrlinge einstellen.

Zunächst erfolge ein Praktikum, hieß es gestern im Integrationsdorf während der offiziellen Vorstellung der jungen Menschen, die über das Projekt „Mobi-Pro-EU“ die Möglichkeit erhalten, in Deutschland Fuß zu fassen.

In Deutschland herrsche Fachkräftemangel, die Unternehmen bekämen weder ausgebildete Arbeitnehmer noch deutsche Lehrlinge. Auf der anderen Seite herrsche in Spanien allerdings eine hohe Jugendarbeitslosigkeit.

Die Spanier hatten seit Januar in ihrer Heimat Deutschunterricht genommen, bis zu fünf Stunden am Tag. Die Sprache sei die größte Hürde, betonten verschiedene Redner und Offizielle beider Landkreise im Integrationsdorf. Nun gehe es darum, dass die jungen Männer und Frauen ihre neue Heimat annehmen.

Es sind vor allem junge Menschen, die gesucht werden – unter anderem von Gaststätten und Hotels. Deutsche zu bekommen sei mehr als schwierig.

Von Harry Güssefeld

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