Arendsees Rettungskräfte zogen vom Kastanienweg ins Gewerbegebiet

Neue Wache für Johanniter

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Fast unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit sind die Johanniter vom Kastanienweg ins Gewerbegebiet umgezogen. Genauer gesagt in die Räumlichkeiten des alten Penny an der Seehäuser Straße.

Arendsee. Noch ist es nicht offiziell, aber es ist schon umgesetzt: Die Rettungswache der Johanniter-Unfallhilfe ist von ihrem bislang angestammten Platz am Kastanienweg in Arendsee in das Gebäude des alten Penny-Marktes umgezogen.

„Damit ist auch klar, dass die Johanniter weiter in der Seestadt bleiben“, so René Herbst, Besitzer der beiden Immobilien. Dass die Johanniter vom Kastanienweg in den Penny-Markt umgezogen sind, werde in Kürze auch offiziell gemacht. „Wir haben da noch etwas vor, die Restarbeiten werden erledigt, um eine moderne Wache präsentieren zu können“, erklärte Herbst. Dass die Retter umgezogen sind, sei auch der Tatsache geschuldet, dass es sich beim Haus Kastanienweg 1 um ein Wohnhaus handelt. „Auch wenn immer alle Rücksicht nehmen, ein 24-Stunden-Dienst in einem Wohnhaus ist nicht immer einfach gewesen“, sagte der Unternehmer.

Katalin Schulze, Chefin der Johanniter-Unfallhilfe Stendal, hatte im Januar während eines Pressegesprächs in Arendsee die Rettungswache in der Seestadt gewürdigt, auch angesichts des Wirkungsbereiches, den die Rettungssanitäter und -assistenten bedienen. In Kürze werde die neue Rettungswache eingeweiht, erfuhr die AZ. Das bestätigte gestern auch René Herbst mit Verweis auf die Johanniter. „Wir haben die neuen baulichen Voraussetzungen geschaffen. Und werden gemeinsam mit der Johanniter-Unfallhilfe die neue Wache einweihen“, sagte er auf Nachfrage der AZ. Einen Termin nannte er noch nicht.

Unterdessen machen die Retter weiter ihren Job. Sie rücken nun vom Gewerbegebiet aus, haben mehr Platz und können zum Einsatz fahren, ohne dass Anwohner es merken. Doch auch die wissen: Die Retter sind in der Nähe.

Von Harry Güssefeld

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