Anker und Liebesschlösser

Luftkurort-Arendsee-GmbH plant Attraktion für Touristen und Einheimische

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Dieser Anker steht noch im Strandbad, soll aber in Kürze an den „Queen“-Anleger umgesetzt werden. Als Blickfang und Fotomotiv für Brautpaare, aber auch für jedermann. Der Anker war einst von der GmbH angeschafft worden.

Arendsee. Die Grundplatte zwischen Mole und Queen-Anleger an der Lindenstraße ist schon zu sehen. Dort soll in Kürze ein Anker Platz finden, der derzeit noch im Strandbad sein Dasein fristet. „Wir wollen ihn als Blickfang und Fotomotiv aufstellen.

Es handelt sich um einen Vierflunker mit einer Breite von rund zwei Metern“, so Michael Meyer, Chef der Luftkurort-Arendsee-GmbH. Doch damit noch nicht genug. Die Idee, einen Liebesschloss-Zaun aufzustellen, haben die Männer und Frauen ebenfalls. Dabei handelt es sich um einen Maschendrahtzaun, an dem Verliebte ein Schloss mit ihrem Namen versehen anklicken und die Schlüssel danach in den See werfen – so könnte es sich Michael Meyer vorstellen. „Dabei ist es nicht entscheidend, ob die Paare auf der Queen heiraten oder nicht“, sagt der GmbH-Chef. Alle die meinen, dass Arendsee die Stadt der Liebe sei, könnten diesen Brauch auch in der Seestadt leben. Ob es tatsächlich ein Zaun oder eine andere Metallkonstruktion werden könnte, das ist noch nicht endgültig festgelegt.

Eine weitere Neuerung, oder besser eine Neuauflage wird es im Strandbad an der Lindenstraße geben. Nachdem sich die GmbH nach jahrelangem Streit von einem Döner-Anbieter endlich getrennt und den alten Postkiosk abgerissen hatte, soll ab der kommenden Saison im Strandbad ein mobiler Döner-Händler seine Waren anbieten können. An alter Stelle, und mit der Option, seine Spezialitäten auch außerhalb des Strandbades verkaufen zu können.

Michael Meyer freut sich auf die neue Saison. In Kürze wolle er in Absprache mit der Verwaltung die Ergebnisszahlen für die abgelaufene Saison zur Kenntnis geben.

Von Harry Güssefeld

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