Dorf- und Gewerbefest vom 15. bis 17. April / Hoffen auf den Zuschuss

Kein Abrücken vom Fest: Fleetmark lädt wieder ein

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Die 26. Auflage des Dorf- und Gewerbefestes in Fleetmark steigt vom 15. bis 17. April. Es wird neben Kultur und Tanz sowie einem Rummel auch wieder eine Oldtimerausstellung geben.

Fleetmark. „Trotz aller Probleme, trotz sinkender finanzieller Zuwendungen an unseren Verein wollen wir das Dorf- und Gewerbefest in Fleetmark nicht sterben lassen“, erklärte Thomas Meyer, Sprecher der Gewerbe-Interessengemeinschaft, gestern gegenüber der AZ.

Auch deshalb nicht, weil die Fleetmarker es als ihr Dorffest ansehen und die drei Tage auch weit in die Region ausstrahlen. Vom 15. bis 17. April wird es wieder soweit sein. Die 26. Auflage beginnt am Freitag um 16 Uhr mit der Eröffnung des Rummels, eine halbe Stunde können die Fahrgeschäfte frei genutzt werden. „Ab 19 Uhr laden wir alle ein – zum gemeinsamen Pellkartoffelessen, einem Kulturprogramm und Tanz mit der Gruppe Feeling“, so Meyer weiter. Der Sonnabend beginnt um 10 Uhr mit den Jagdhornbläsern, die die große Ausstellung eröffnen. Verkaufsstände, eine Kaninchenausstellung und eine Präsentation von Forstgeräten und Feuerwehrtechnik wird es geben. Am Sonnabend – dann bei freiem Eintritt – legt DJ Norman auf. Der Sonntag steht im Zeichen einer Oldtimer-Ausstellung mit Teilemarkt, der beste Oldtimer wird gekürt. Natürlich wird es an beiden Tagen den Rummel geben. „Wir freuen uns auf die vielen Gäste“, so Meyer.

Thomas Meyer stellte das Programm vor.

Und er hofft auf die Zahlung von 1500 Euro aus der Stadtkasse als Zuschuss für das Dorf- und Gewerbefest. „Wir haben einst 2 500 Euro bekommen, dann 1 800“, so Meyer. Die Diskussionen im Rat darüber wollte er nicht kommentieren. „Ich hoffe, dass gerade in unserem Dorf die Akzeptanz für dieses Fest vorhanden ist“, sagte der Unternehmer. „Wer immer noch behauptet, dass wir einen Gewinn erzielen, der kann sich gern nach dem Fest die Unterlagen ansehen. Wir haben nichts zu verbergen“, sagte der Mitinitiator des Festes.

Dank sagte Meyer auch denen, die mit kleinen Beiträgen das Fest unterstützen. „Das ist ein gutes Zeichen. Wenn wir Unternehmer das Fest organisieren und merken, dass wir es für unsere Region machen, dann haben wir auch Spaß daran“, sagte er. Dass junge Leute mitziehen, finde er gut. Aber er weiß auch: Würde das Fest nur einmal ausfallen, würde es nicht mehr funktionieren. „Wir machen weiter“, machte er deutlich.

Von Harry Güssefeld

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