Sven Rasche mehrheitlich zum stellvertretenden Ortswehrchef Arendsees gewählt

Vom Jugendwart zum Vize-Wehrleiter

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Die Mitglieder des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Arendsee trafen sich erneut zu einer Hauptversammlung, da auf der ersten Zusammenkunft Anfang März nicht die erforderliche Zahl an stimmberechtigten Mitgliedern anwesend gewesen war.

Arendsee. Mit großer Spannung wurde am Freitagabend die Wahl des neuen, stellvertretenden Ortswehrleiters der Freiwilligen Feuerwehr in Arendsee erwartet. Ortswehrleiter Robert Katke und Stadtwehrleiter Hans-Joachim Hinze konnten den Namen des Neuen bis zur Versammlung geheim halten.

Die Neuwahl war nach dem Rücktritt von Marek Weiß im Sommer erforderlich. Als einziger Kandidat stand der bisherige Jugendwart Sven Rasche für das Amt als Stellvertreter zur Verfügung. Von den 20 anwesenden stimmberechtigten, aktiven Mitgliedern stimmten 17 für den Einzelkandidaten.

Gibt die Aufgabe des Jugendwartes an seinen Nachfolger ab: Sven Rasche (l.) gratuliert Kevin Lahmann.

Da er nicht gleichzeitig Jugendwart und stellvertretender Ortswehrleiter sein kann, musste der Vorstand um Robert Katke weiterhin einen neuen Jugendwart wählen lassen. Für dieses Amt wurde Kevin Lahmann vorgeschlagen und gewählt. Carolin Hentschel erklärte sich bereit, ihn bei der Jugendarbeit zu unterstützen. Doch es wurde auf der Versammlung nicht nur die Wahl durchgeführt.

Heinrich Rehr (Mitte) und Eckhard König von der Schützengesellschaft überreichen Robert Katke (l.) ein Erinnerungsgeschenk.

Gleich zu Beginn der Versammlung überraschten Heinrich Rehr und Eckhard König von der Schützengesellschaft Arendsee die Brandschützer. Sie überreichten Robert Katke einen Erinnerungsteller und ein Präsent. „Zur 150-Jahr-Feier war es einfach für uns zu voll. Daher möchten wir diese Gratulation heute nachholen“, begründete Heinrich Rehr den etwas verspäteten Geburtstagsglückwunsch. Weiterhin informierte Robert Katke die Wehr darüber, dass aus Spenden der Sparkasse Arendsee ein großer Hänger angeschafft werden konnte. Er steht für die unterschiedlichsten Aufgaben der Feuerwehr zur Verfügung.

Außerdem fand an diesem Abend eine zweite Hauptversammlung des Fördervereins „Freiwillige Feuerwehr Arendsee“ statt. Da auf der Jahreshauptversammlung Anfang März nicht die erforderliche Zahl von 50 Prozent der 105 stimmberechtigten Mitglieder anwesend und die Versammlung somit nicht beschlussfähig war, mussten verschiedene Punkte nochmals abgehandelt werden. Wie der Vorsitzende Steven Schnüber zu Beginn der Versammlung bekundete, reicht laut Satzung bei dieser Versammlung eine einfache Mehrheit zur Beschlussfähigkeit aus. In seinem kurzen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2015 / 2016 würdigte Steven Schnüber besonders die Einsatzbereitschaft des sogenannten Löffeltrupps und des Verpflegungswagens von Carlo Fehniger.

Neue Kassenprüferin ist Carolin Hentschel.

„Die Mitglieder haben auf den verschiedensten Veranstaltungen mit ihrer Gulaschkanone und dem Getränkewagen für die Verpflegung gesorgt und mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz auch Geld eingenommen. Diese Beträge kommen natürlich der Arbeit unserer Feuerwehr, aber auch unserem Vereinsleben zu Gute“, freute sich der Vorsitzende. Nach den Berichten des Kassenwartes und der Kassenprüfer wurde dann der Vorstand für das Geschäftsjahr 2015 einstimmig entlastet. Da turnusmäßig Felix Abel als Kassenprüfer ausscheidet, musste ein zweiter Kassenprüfer gewählt werden. Einstimmig wurde Carolin Hentschel gewählt, die jetzt gemeinsam mit Norman Klebe dieses Amt für zwei Jahre ausübt.

In der anschließenden Diskussion ging es vor allem um die Teilnahme am geplanten Familiennachmittag am Sonnabend, 22. Oktober, zu dem der Förderverein alle Mitglieder eingeladen hat. Hier bemängelten einige Mitglieder die frühe Abfahrtszeit für die Radtour um den Arendsee. Da diese bereits um 13 Uhr am Gerätehaus beginnt, können Mitglieder mit Kleinkindern nicht daran teilnehmen, da diese dann noch schlafen. Stadtwehrleiter Hans- Joachim Hinze ersuchte die Mitglieder dann zu dem anschließenden gemütlichen Beisammensein im Integrationsdorf zu erscheinen. Er rief auch alle Mitglieder auf, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich kurzfristig bei ihm oder Steven Schnüber zu melden, damit die Planungen für den Tag abgeschlossen werden können.

Von Eckehard Schwarz

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