Das Warten lohnt sich

Geplante Stele am Grundschulkreisel soll doch noch kommen

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Der Kreisel wurde am 16. Oktober 2013 feierlich eingeweiht. Zukünftig soll eine Stele in der Mitte stehen, an der Kinderzeichnungen befestigt werden. Die Arbeitsgemeinschaft „Der Arendsee“ will das Vorhaben finanzieren.

Arendsee. Allein ein Kreisel sollte es an der Grundschule nicht sein. So nur gepflastert, glatt und nach einiger Zeit von Unkraut bedeckt. Schnell wurden Initiativen wach – die Schule war daran beteiligt, und das Bauamt begleitete die Ideen.

Kurze Zeit später gab es erste Skizzen einer Stele, die mitten auf dem Kreisel stehen sollte. Kinderzeichnungen auf einzelnen Platten, aus regenwasserabweisendem Material, sollten die Stele zu einem Gesamtkunstwerk machen. Die Bilder, so hieß es, könnten ausgewechselt werden.

Eine Idee blieb es nicht lange. Nach den Skizzen folgte ein Modell, das die Mitglieder des Bauausschusses zu sehen bekamen – und für ein Foto auch die Presse. Doch wer finanziert ein solches Projekt angesichts leerer Kassen und einem Null-Euro-Etat für Kultur? Gert Reckling, seines Zeichens Bauamtsleiter und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft (AG) „Der Arendsee“, hatte eine Idee. Die AG will das Projekt sponsern, dazu holte sich Reckling auch das Votum seines Vereins.

Doch wo ist die Stele? Die AZ forschte gestern nach und erfuhr, dass das Unternehmen Steinke in Groß Garz das Modell gefertigt hatte. „Wir werden es auch zu Ende bringen“, versprach gestern Betriebschef Carsten Steinke. Noch gebe es einige Dinge, die abgeklärt werden müssten. Aus gestalterischer Sicht. Nicht aus finanzieller, wie Reckling betonte. Was lange währt, wird gut – und so können sich die Grundschüler, die Lehrer und auch die Anwohner an der Feldstraße auf die Stele freuen. Bald ist es soweit.

Von Harry Güssefeld

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